Hip-Hop-Kurs bringt alle in Bewegung
Beim ersten von vier Hip-Hop-Workshops des Kleine Zeitung-Vorteilsclubs in der Tanzschule Glauninger in Leoben war der Spaß groß.
Dieses Kribbeln in den Beinen, diese Lust den Körper zu mitreißenden Rhythmen zu bewegen, dieses Gefühl liegt in der Luft an diesem Nachmittag, an dem elf Mädchen und drei Buben zwischen zehn und 14 Jahren in der Tanzschule Glauninger in Leoben auf ihren Hip-Hop-Lehrer warten.
Eine Bewegungslustige ist Melissa Hüttler. "Mir gefallen Musik und Tanzen, ich bin ein richtiges Springginkerl. Deshalb möchte ich jetzt Hip-Hop zu lernen", erzählt die zwölfjährige Leobenerin, die gemeinsam mit ihrer Freundin Arnisa Vrella gekommen ist. Birgit Glauninger nimmt die Ankömmlinge in Empfang. "Hip-Hop ist ein Trendtanz unter den Jugendlichen, und das Interesse ist vor allem bei den 14- bis 17-Jährigen ausgeprägt, wie ich an den zahlreichen Voranmeldungen sehe", so die Tanzschulbesitzerin. Aber auch unter den Jüngeren gibt es viele Begeisterte, wie etwa Luca Koraus aus Trofaiach. Der Zehnjährige tanzt leidenschaftlich gerne, sei es zu Hause oder in Kinderdiscos. "Als mir meine Mama vom Hip-Hop-Kurs der Kleinen Zeitung erzählt hat, habe ich mich sofort angemeldet", erzählt Luca. Fast auf die Minute genau erscheint Mr. Move it!, Bewegungskünstler und mit richtigem Namen Masara Dziruni, aus Graz. Ein Energiebündel, das die Kids in seinen Bann zieht und im Fluss der Bewegungen mitreißt. "Ich bin Mr. Move it!, weil ich die Leute bewege. Mein richtiger Name ist Masara, wie Maskara", stellt sich der in Zimbabwe Geborene vor. Die Mädchen werfen sich amüsierte Blicke zu. "Wir werden heute sogenannte Isolations lernen, das sind Teilkörperbewegungen. Später werden wir diese kombinieren. Ihr dürft reden, Spaß haben und Fragen stellen. Und: Es gibt keine Fehler, niemand kann sich also falsch bewegen", erklärt Mr. Move it! und nimmt damit den Kindern die Spannung, bevor er Hip-Hop-Musik auflegt, zu der es auch den zuschauenden Müttern schwerfällt, still zusitzen.
Ausprobieren
Ausprobieren heißt es, sich zum Beat bewegen, auf den Masara immer wieder aufmerksam macht. "Hört ihr das?", fragt er und bewegt dazu Arme und Beine. Rhythmus sichtbar gemacht. Manchen fällt es leichter, manchen schwerer, ohne Scheu dem Beat zu folgen. Nach einer halben Stunde Üben sind Melissa, Arnisa und Luca wie ihre Kollegen so richtig in Fahrt gekommen. Mehrere Bewegungsabläufe lassen sich bereits kombinieren. "Handgelenk, Schulter, Hüfte! Here we go! Wie geht's euch?", ruft Mr. Move it! in die Menge. 45 Minuten scheinen zu kurz gewesen zu sein, die Kids sind begeistert. Vor allem von Mr. Move it!, der noch einige Bewegungen wie den "Shake" als Hausübung mitgibt. "Es war super, genau wie ich es mir vorgestellt habe. Ich freue mich auf nächstes Mal", sprudelt es aus Luca hervor, und er spricht damit den anderen aus der Seele.








