Medizinische Fragen, die für Laien greifbar werden
Beim mittlerweile 18. Trofaiacher Gesundheitstag gibt es eine breite Palette an medizinischer Information für den Laien aus erster Hand.
Medizinische Alltagsprobleme und mögliche Lösungsansätze stehen übermorgen, Samstag, am Trofaiacher Gesundheitstag im Zentrum. Robert Mader, Allgemeinmediziner aus Trofaiach, organisiert den Gesundheitstag mittlerweile bereits zum 18. Mal.
"Der Grundgedanke ist, medizinische Alltagsthemen für den Laien verständlich und greifbar aufzubereiten", erklärt Mader. Man bemühe sich auch, jeweils topaktuelle Themen anzuziehen: "Die Vorbereitung der Veranstaltung dauert zwar ein halbes Jahr, aber ich glaube, mit dem Grippe-Thema, zu dem es auch einen Vortrag geben wird, liegen wir genau richtig", meint Mader, der selbst referiert und auch die Moderation am Gesundheitstag übernehmen wird.
Großes Interesse
Der anhaltende Erfolg der Veranstaltung und das stets steigende Interesse der Bevölkerung gebe dem Konzept des Gesundheitstages Recht: "Die Zahlen der Zuhörer sind seit 1992, als wir den Gesundheitstag das erste Mal abgehalten haben, gestiegen. Bei den Vorträgen waren es immer zwischen 120 und 150 Leuten, die sich informiert haben. Manchmal sogar bis zu 200", führt Mader aus. Wichtig sei parallel zur Information der Bevölkerung die Intensivierung der Kommunikation zwischen Spitalsärzten und niedergelassenen Kollegen.
Features
Fakten
Der 18. Trofaiacher Gesundheitstag findet übermorgen, Samstag, von 14 bis 18 Uhr im kleinen Stadtsaal der Franz Jonas Hauptschule statt.
14 bis 14.30 Uhr: Franz Hirschmann über Erste Hilfe bei verletzungsbedingten Notfällen.
14.30 bis 15 Uhr: Robert Mader über die alte und die "neue" Influenza und aktuelle Impfempfehlungen.
15 bis 15.30 Uhr: Ulrike Marsoner über Depressionen bei älteren Menschen.
15.30 bis 16 Uhr: Konstantia Gruber über moderne Diagnostik und Therapie bei Allergien.
16.30 bis 17 Uhr: Christa Bayer über Neues in der Behandlung der Zuckerkrankheit.
17 bis 17.30 Uhr: Heinz Luschnik, ärztlicher Leiter der LKH Leoben und Bruck, über erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen im Alter sowie Vorbeugung und Behandlung bei Knochenbrüchen.








