Vom Ärmelkanal bis zur "Moorhuhnjagd"
Der ASK Trofaiach feiert sein 25-Jahr-Jubiläum und tut das in gewohnt ungewöhnlicher Manier.

Foto © Kleine Zeitung/Johann Birnbaum
Weil eine Aufzählung aller Anekdoten des "Allgemeinen Sport-Klub Trofaiach" unmöglich wäre, beschränken wir uns auf Eckpunkte: Da wäre beispielsweise die Gründung des Klubs im Jahre 1984. Die ging vonstatten, nachdem eine Delegation von 20 Mann ausgerückt war, um mit ihren Skijaks den Ärmelkanal zu durchqueren. Drei von ihnen, darunter auch der Trofaiacher Heinz Kaltenegger, haben es damals auch geschafft.
"Das war die Initialzündung für die Klub-Gründung", erzählt Langzeitobmann Robert Koch. Für Aufsehen sorgte man später auch, als eine Trofaiacher Abordnung mit 250 Leuten beim Radmarathon in Wildon am Start stand und den Preis für die größte Gruppe einheimste. Und die "Eisenwadln", wie sich die Teilgruppe des Klubs seit Mitte der 90er-Jahre nennt, treten nicht nur fleißig selbst in die Pedale, sondern stellen sich auch in den Dienst der guten Sache. So gestaltete man im Vorjahr in Zusammenarbeit mit den regionalen Gemeinden 14 ausgeschilderte Radtouren.
Seit Jänner wird mit diversen Veranstaltungen das 25- Jahr-Jubiläum gefeiert, zum "Finale" (Freitag bis Sonntag) werden etliche Schmankerln serviert. Die "Moorhuhnjagd" aus dem Internet wird beispielsweise in die freie Wildbahn verlegt, als Hühner verkleidete Mitglieder werden mit Tennisbällen gejagt








