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    Zuletzt aktualisiert: 12.05.2009 um 20:48 UhrKommentare

    Wille zur Bildung ist gestiegen

    Die Mur-Mürzfurche ist wieder einmal stark von Arbeitslosigkeit betroffen. Neue, größere Kündigungswelle ist für den Bezirk Leoben gegenwärtig aber nicht bekannt.

    Foto © APA

    Seit genau einem Jahr leitet der Trofaiacher Helmut Wiesmüller das Arbeitsmarktservice Leoben und präsentiert seinen ersten Geschäftsbericht. "2008 war seit 1982 das arbeitsmarktpolitisch positivste Jahr. Bis zu den Monaten November und Dezember, die eine Trendumkehr brachten", so Wiesmüller. Er sieht die Sachlage pragmatisch, zeigt sich aber dennoch persönlich betroffen von der Rasanz der Krisenentwicklung. "Es ist schon eine ziemliche Herausforderung, diese Situation zu bewältigen. Und das geht nur dann, wenn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Strang ziehen", ist Wiesmüller überzeugt. Während die Arbeit für andere weniger wird, ist sie für die AMS-Beschäftigten mehr geworden.

    Die gegenwärtige Arbeitsmarktlage im Bezirk ist nicht rosig. "Es hat wieder einmal die Mur-Mürzfurche erwischt", erklärt Wiesmüller. So waren Ende April im Bezirk Leoben insgesamt 1973 Personen arbeitslos, das ist ein Plus von 50,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. War es in früheren Jahren oft die Frauenarbeitslosigkeit, die für Kopfzerbrechen sorgte, so ist es jetzt die steigende Männerarbeitslosigkeit, wie Wiesmüller erklärt. "Die Männerarbeitslosigkeit ist um 86,1 Prozent gestiegen, bei den Frauen gibt es eine Steigerung um 17,9 Prozent", so Wiesmüller. Der größte Zugang an Arbeitslosen komme weiterhin aus Industrie und Gewerbe, wobei der höchste Anstieg im Metall- und Elektrobereich sowie in der Holzbranche zu verzeichnen sei.

    Hilfspersonal. "Es wird auch jetzt wieder deutlich, dass Arbeitslosigkeit vor allem angelerntes und Hilfspersonal trifft. Unternehmen versuchen auch jetzt, qualifizierte Arbeitskräfte so lange wie möglich zu halten", meint der AMS-Leiter.

    Gegenwärtig sind 609 Personen in Schulungsmaßnahmen. Hier würden sich aufgrund des stärkeren Andrangs gewisse Wartezeiten ergeben, vor allem was längerfristige Ausbildungen betreffe, etwa Lehrabschlüsse. "Wir können nicht so von heute auf morgen Schulungsplätze aufstocken, obwohl man sagen muss, dass die Schulungswilligkeit jetzt sehr hoch ist. In Zeiten der Hochkonjunktur war das nicht so, aber jetzt merken die Leute, dass es Sinn macht, eine Ausbildung zu haben", erklärt Wiesmüller.

    Kurzarbeit gebe es im Bezirk Leoben derzeit nur im Feinwalzwerk. Von einer größeren Kündigungswelle sei gegenwärtig nichts bekannt. Für Pilkington-Mitarbeiter werde es jetzt eine eigene Berufsorientierung in Eisenerz geben.

    ANDREA SEEBACHER

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