Betreiberinnen von Bordells nun vor Gericht
Der Hauptvorwurf lautet auf Prostitutionshandel.

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Vier Bordellbetreiberinnen - drei Bulgarinnen und eine Grazerin - saßen gestern vor einem Schöffensenat am Straflandesgericht Leoben. Sie sollen über einen Zeitraum von mehreren Jahren in Bulgarien Frauen für die Prostitution in Bordellen in Wien, Graz und Trofaiach rekrutiert haben. In Österreich sollen die vier Beschuldigten den Frauen den größten Teil des "Schandlohns" abgenommen haben und sie auch massiv unter Druck gesetzt haben. Grenzüberschreitender Prostitutionshandel, so der schwerwiegendste Vorwurf der Staatsanwaltschaft.
Teilweise geständig. Bei der Verhandlung am Montag wurden die Angeklagten einvernommen, die nur teilweise oder gar nicht geständig sind. Keinesfalls seien Frauen rekrutiert worden, auch Druck oder Repressalien habe es keine gegeben, so der Tenor. Jede will nur ein kleines Rädchen gewesen sein, Organisation habe es keine gegeben. Verhandlung vertagt, am Dienstag beginnen umfangreiche Zeugeneinvernahmen.







