Mix aus Kafka und Lynch
Die junge Trofaiacher Prog--Rock-Band "Phi" gewann den "Falco-Preis".

Foto © PrivatGewinner des erstmals vergebenen "Falco-Preises": Die Trofaiacher Band "Phi"
Im Rahmen des Bundeswettbewerbs "podium.jazz.pop.rock" wurde kürzlich in Ried erstmals für den heimischen Musikernachwuchs der "Falco-Preis" vergeben. Über die Auszeichnung jubeln durfte die junge Trofaiacher Band "Phi". Sie überzeugte die Jury, in der übrigens auch der ehemalige Falco-Keyboarder Thomas Rabitsch vertreten war, restlos.
Weit weg. "Da wir als Rock-Band mit progressivem Einschlag weit weg vom Kommerz sind, waren wir sehr überrascht zu gewinnen", schildert Sänger und Gitarrist Markus Bratusa (19). 2006 hat sich das Trio formiert, der künstlerische Anspruch war von Anfang an für die Obersteirer Triebfeder. "Jeder in der Band hat natürlich viele Einflüsse, aber Bands wie Pink Floyd, King Crimson und Tool gehören schon zu unseren Fixpunkten", erzählt Bratusa, der im Jänner seinen Zivildienst beginnt.
Episch. Doch nicht nur musikalische Einflüsse sind dem Sänger wichtig, Inspiration holt er sich auch mit Kafka-Büchern oder David-Lynch-Filmen. Das musikalische Ergebnis: Songs mit epischer Breite, die Anleihe bei den großen Vorbildern nehmen, aber doch eigenständig über die Boxen kommen.
Features
Die Band
"Phi" wurde 2006 von Nick Koch (drums), Markus Bratusa (voc, guit) und Peter Leitner in Trofaiach gegründet.








