Obersteirischer Gastwirt in seinem Wohnhaus überfallen
Täter waren mit Revolver und Brecheisen bewaffnet. Aus Tresor stahlen sie Schmuck und Geld, auch Waffen ließen die Räuber mitgehen.

Foto © Kleine Zeitung DIGITAL/Scheriau
In seinem Wohnhaus in St. Stefan ob Leoben wurde Donnersagabend ein Gastwirt von zwei Unbekannten überfallen und beraubt.
Bedroht. Gegen 18:05 Uhr wollte der 50-Jährige sein etwas abgelegenes Einfamilienhaus verlassen, um mit seinem Hund spazieren zu gehen. Plötzlich standen zwei Unbekannte vor ihm. Die mit einem Revolver und einem Brecheisen bewaffneten und maskierten Täter drängten den allein anwesenden Mann ins Haus zurück. Anschließend stießen sie den Gastwirt ins Badezimmer, wo sie das Opfer bedrohten und Geld verlangten. Der 50-Jährige übergab ihnen das gesamte mitgeführte Geld.
Tresor. Daraufhin forderten die offensichtlich ortskundigen Räuber die Herausgabe des Tresorschlüssels. Aus dem Tresor stahlen die Täter dann einen derzeit noch unbekannten Geldbetrag und den Schmuck der Gattin. In den nachfolgenden 45 Minuten durchsuchten die unbekannten Räuber das gesamte Wohnhaus und konnten noch vier Revolver erbeuten. Vor dem Verlassen des Hauses banden sie den Gastwirt mit Hosengürteln an einen Sessel fest und flüchteten zu Fuß.
Hilfeschreie. Weil der Gastwirt nicht wie vereinbart gegen 18:30 Uhr in sein Gasthaus zurück kam, machte sich die Gattin Sorgen und verständigte eine Nachbarin. Bei der Nachschau wurde die Frau auf die Hilfeschreie des Gastwirtes aufmerksam und konnte das Opfer gefesselt, aber unverletzt im Wohnzimmer vorfinden. Eine Bezirksfahndung der Polizei nach den flüchtigen Räubern verlief erfolglos.








