Neuer Arzt ist endlich fix
Seit gestern ist die Nachfolge des praktischen Arztes Walter Pichler in St. Stefan unter Dach und Fach: Es wird Richard Schmatz aus Leoben.

Foto © Kleine Zeitung Digital/Erwin Scheriau Richard Schmatz wird der neue praktische Arzt von St. Stefan
Die Nachfolge für den praktischen Arzt Walter Pichler, der Ende März endgültig in Pension geht, gestaltete sich alles andere als einfach. Ein möglicher Nachfolger, der bereits als so gut wie fix gegolten hatte, sprang letztlich doch noch ab. Grund dafür waren Schwierigkeiten, was die Fortführung der ärztlichen Hausapotheke betraf. Damit St. Stefan nicht ganz ohne ärztliche Versorgung da steht, erklärte sich Pichler bereit, noch drei Monate Arbeit anzuhängen. Ursprünglich wollte er bekanntlich mit Ende des Jahres 2008 in Pension gehen.
Nachfolger. Nun ist die schwere Geburt gelungen. Nachdem der vakante Arztposten erneut ausgeschrieben werden musste und die erstgereihten Interessenten ebenfalls Rückzieher machten, steht Pichlers Nachfolger seit gestern fest.
Vertrag unterschrieben.
"Der Nachfolger wird Richard Schmatz aus Leoben. Derzeit arbeitet er als Anästhesist am LKH in Rottenmann. Er hat den Vertrag unterschrieben, am Montag wird das von der Ärztekammer bestätigt", erklärt Bürgermeister Fritz Angerer. Auch dem Vertrag mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger stehe nichts mehr entgegen. "Wir hoffen, dass es Anfang April einen praktisch nahtlosen Übergang geben wird. Zuerst wird Schmatz in die bereits bestehenden Praxis-Räumlichkeiten einziehen, bis wir die neue Praxis bauen", führt Angerer aus. Er sei sehr froh, dass sich ein Nachfolger gefunden habe und somit die ärztliche Versorgung in St. Stefan gesichert ist: "Es hätte sonst passieren können, dass die Arztstelle aufgelassen wird." Schmatz wolle in Leoben wohnen bleiben.
Neubau. Das Thema Neubau werde in der kommenden Gemeinderatssitzung angezogen: "Mit einem Monat Ausschreibung und vier Monaten Bauzeit müssen wir rechnen. Vor September wird sich die Fertigstellung der neuen Praxis nicht ausgehen." Der Neubau soll auf Gemeindegrund entstehen: "In Zentrumsnähe, bei dem alten Fuhrhof, und nicht wie zuerst angedacht, am Ortsrand."








