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WM-Gold glänzt doch am stärksten
Felix Wilding (Tal Leoben) holte in Deutschland Gold in der Königsdisziplin der U23-WM.
STOCKSPORT. Das Fest zu Ehren der beiden Eisstockhelden ist schon geplant. Tal Leoben hat auch allen Grund zum Feiern. Immerhin kehrten zwei Athleten des Traditionsvereins mit Goldmedaillen von der U23-WM und der U19-EM heim. Felix Wilding sicherte sich mit seinem Team den U23-WM-Titel in der Königsdisziplin, dem Mannschaftsspiel, Thomas Puntigam holte bei der U19-EM Gold (Ziel-Mannschaft) und zwei Mal Silber.
Wilding ist im Stocksport natürlich alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: 13 EM-Medaillen hat er vor seinem jetzigen Erfolg schon erbeutet, vier davon in Gold. Die erste WM-Medaille seiner Karriere glänzt allerdings noch stärker, wie er erzählt: "Es ist wirklich alles perfekt gelaufen. Bei der letzten U23-WM war ich zu jung, bei der nächsten werde ich zu alt sein. Ich hatte nur diese eine Möglichkeit den Weltmeistertitel zu holen. Es ist ein Traum, der gleich in Erfüllung gegangen ist!"
Ein Traum, auf den auch große Anerkennung folgte: Wildings Telefon lief heiß, sogar die Bürgermeisterin von St. Peter Freienstein, wo Wilding zu Hause ist, hat persönlich gratuliert.
"Es war ein wirklich toller Erfolg. Respekt. Welt- und Europameister wird man nicht alle Tage", sagt auch Michael Brantner - und schickt nach: "Weil sie so gut sind, haben wir die Beiden auch in unserem Team." Der Tal-Leoben-Spieler ist übrigens heute bei der neunten WM im Mannschaftsspiel selbst im Einsatz (siehe unten).
Puntigam ist hingegen nicht vollends zufrieden. "Ich bin etwas enttäuscht, habe mir im Mannschaftsbewerb noch mehr erwartet." Im letzten und entscheidenden Spiel unterlagen Puntigam und Co. den Deutschen und gaben Gold noch aus der Hand. "Wir haben einfache Fehler gemacht. Vielleicht aus Nervosität." GEORG MICHL, ALOIS LEITENBAUER




