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Datenhighway wird breiter
Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann konstatiert im Bezirk eine positive Entwicklung. Regionale Strukturen sollen weiter gestärkt werden.
Einen sehr positiven Aufwind konstatiert Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann auch im Bezirk Leoben: Gestern besuchte er gemeinsam mit Josef Herk, Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark, die Region. Während Buchmann die Firma TDE Thonhauser Data Engineering in der Montanstadt besuchte, sah sich Herk die Firma Komptech in St. Michael an.
"In der Steiermark werden wir heuer ein Wirtschaftswachstum von mehr als drei Prozent verzeichnen können. Damit werden wir wohl besser liegen als der Rest der Bundesländer. Das liegt vor allem daran, dass in der Steiermark so viele Unternehmen exportorientiert arbeiten", führte Buchmann aus. Auch der Bezirk Leoben sei wirtschaftlich gut aufgestellt, was sich auch an den Beschäftigtenzahlen ablesen lasse.
Investition Infrastruktur
Nun wolle man daran gehen, regionale Infrastrukturen zu stärken: "Ohne gute Verkehrswege funktioniert die Wirtschaft auch nicht", so Buchmann. Ein besonderes Augenmerk lege man auf den Ausbau des Breitbandinternets: "Für heuer haben wir im Bezirk drei Baulose, nämlich St. Michael, Niklasdorf und St. Peter-Freienstein." Dieser Ausbau sei für Unternehmen und Privathaushalte wichtig. Drei Wirtschaftsschwerpunkte: Mobilität, Umwelttechnik und erneuerbare Energie sowie Gesundheitstechnik. Für alle Bereiche gebe spezielle Förderprogramme: "Dabei vergeben wir einen Regionalbonus für Unternehmen, die sich für einen Standort außerhalb des Zentralraums Graz entscheiden."
Herk betonte die Wichtigkeit der dualen Ausbildung: "Wir müssen schauen, dass alle Jugendlichen nach dem neunten Schuljahr so etwas wie eine mittlere Reife haben. Und wir wollen keine Schul- oder Studienabbrecher mehr, sondern in solchen Fällen Bildungswegwechsler."





