Pflichtsieg gelang ohne den Teamchef
Nach Sieg in Graz hat Tal Leoben Top-Chancen auf das Viertelfinale der Stocksport-Staatsliga.
STOCKSPORT. Doppeltes Glück im Unglück für Tal-Leoben-Teamboss Lorenz Brantner: Am Tag vor der vorentscheidenden Partie um den Viertelfinal-Einzug in der Stocksport-Staatsliga gegen Ladler Graz stürzte er bei Aufräumarbeiten in einen Schacht und zog sich schwere Prellungen zu. "Das war Zufall und Glück, dass da nicht mehr passiert ist", erzählt Brantner und man hat das Gefühl, dass er noch immer unter dem Eindruck der Ereignisse steht.
Warum "doppeltes Glück"? Weil Brantners Team das Spiel gegen Ladler Graz trotz der Hiobsbotschaft und ohne den Routinier mit 8:2 gewann. Brantner hatte zwar Bettruhe, wurde aber per Telefon von einem Freund "über jede Kehre" informiert. Brantners Fazit: "Die ganze Mannschaft hat super geschossen, allen voran Felix Wilding und Heribert Neukamp, die in den entscheidenden Phasen gepunktet haben."
Dem Viertelfinaleinzug steht jetzt nichts mehr im Wege - außer das Heim-Derby am 9. Juni gegen HSV St. Michael. Da kann Tal Leoben den Aufstieg ins Viertelfinale der Staatsliga nämlich aus eigener Kraft packen. Brantners Truppe muss jedoch weiter auf den Teamchef verzichten: "Ich nehme gewaltige Schmerztabletten, an Sport ist derzeit nicht zu denken." ALOIS LEITENBAUER
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