Jugend war am Drücker
49 Firmlinge rückten christliche Bauwerke fotografisch ins Zentrum.

Foto © Astrid Höbenreich
ST. MICHAEL. Auf christliche Bauwerke wie Kirchen, Kapellen und Marterln in unserem Bezirk haben 49 Firmlinge des Pfarrverbandes St. Michael, St. Stefan, Kraubath und Traboch ihr Augenmerk gelegt, diese fotografiert und ihre Geschichte dokumentiert. Das Ergebnis des Fotoprojektes wurde bei der Eröffnung der Vernissage "Tradition und Vision" im Stallgebäude des Gasthauses Eberhard in St. Michael präsentiert.
"Die Jugendlichen haben mit großem Eifer insgesamt 220 Fotos gemacht und mit den Besitzern oder Betreuern der kirchlichen Bauwerke gesprochen", berichtete Erich Faßwald, Pastoralassistent des Pfarrverbandes. In Zusammenarbeit mit Sigi Koch und Anita Galler vom Fotostudio Koch wurden die Fotos begutachtet und bearbeitet und daraus ein Fotobuch erstellt, das während der vier Wochen geöffneten Ausstellung zu erwerben ist. Bezirkshauptmann Walter Kreutzwiesner lobte das Firmprojekt, unterstützt von Gerfried Tiffner von der Aktion "Tu was, dann tut sich was" der Steirischen Eisenstraße sowie der Diözese Graz-Seckau, und bezeichnete es als "Beweis der Reife" der Firmlinge. "Ich hoffe, dass viele Menschen die Ausstellung besuchen und danach bewusster an diesen christlichen Zeichen in unserer Landschaft vorbeigehen", so Kreutzwiesner.
Bei der Eröffnung wurden sechs der 25 Teams geehrt, ausgewählt von einer Jury, der St. Michaels Bürgermeister Heinz Jungwirth, Pfarrer Robert Schneeflock sowie Künstler Dieter Tomitsch angehörten. Als Sieger gingen Stefan Gamper und Michael Süss hervor, die die Geschichte der Walpurgiskirche in St. Michael dokumentierten.








