Tal Leoben ist für die neue Ära gerüstet
Der Traditionsklub trifft zum Staatsligaauftakt im Obersteirer-Derby auf HSV St. Michael.
STOCKSPORT. Wichtige Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus: So stand gestern plötzlich Schiedsrichter Andreas Köberl vor den Vereinstoren des EV Tal Leoben. Nicht etwa, weil eine Partie anstand. "Es ist eine Vorbereitung, weil ich noch nie auf dieser Anlage war", erklärte der pflichtbewusste Kalwanger. Zur Erklärung: Das erste Heimspiel von Tal Leoben in der völlig neu organisierten Staatsmeisterschaft findet am 7. Mai statt.
In heller Aufregung sind vor dem Meisterschaftsstart am Samstag freilich auch die Stocksportler. Und die erste Runde bringt gleich das Obersteiermark-Derby zwischen Tal Leoben und dem HSV St. Michael. Letztere haben Heimvorteil, gespielt wird allerdings in Kapfenberg-Diemlach, weil die Heeressportler keine eigene Wettkampfanlage haben.
Nicht so Tal Leoben. Dort wurde die Anlage für die Heimspiele sogar ordentlich aufgepeppt. Unter anderem mit zwei Tribünen, Lautsprechern und einem riesigen Anzeigenstand für den Spielstand. "Ich erwarte mir am 7. Mai sicher mehr als 100 Zuseher", sagt Klub-Boss Lorenz Brantner. Das Personal für die Kantine wurde bereits aufgestockt.
Für die neue Stocksport-Ära wurden keine Mühen gescheut. Brantner beziffert die Umbauten mit "mehr als 2000 Euro. Von den geleisteten Arbeitsleistungen ganz zu schweigen." Was er sich für seinen Klub, der schon drei EM- und acht Staatsmeistertitel holte, erwartet? "Zumindest das Viertelfinale. Was dann kommt, wird man sehen." Die Vorbereitung lief glänzend: Das Turnier in Riegersberg wurde gewonnen. Zuletzt siegte man in Feldbach. Dort waren zehn Staatsligateams am Start. A. LEITENBAUER








