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    Zuletzt aktualisiert: 09.02.2011 um 09:04 UhrKommentare

    Kaserne zieht weite Kreise

    Die Landwehrkaserne St. Michael spielt eine wichtige Rolle, die über die Region hinaus greift. Im laufenden Jahr gibt es 750 Grundwehrdiener.

    Auch an Tagen der offenen Tür pflegt das Bundesheer in St. Michael den Kontakt zur Zivilbevölkerung

    Foto © SchöberlAuch an Tagen der offenen Tür pflegt das Bundesheer in St. Michael den Kontakt zur Zivilbevölkerung

    Hitzige Debatten um eine mögliche Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht sowie damit verbundene Auswirkungen beherrschen das Tagesgeschehen. Wir fragten Oberstleutnant Peter Hofer, Kommandant des Jägerbataillons 18, was für Auswirkungen das auf die Landwehrkaserne St. Michael haben könnte.

    "Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich dazu keine Auskunft geben. Zuerst muss man abwarten, zu welchem Ergebnis die Debatten führen und welche Entscheidung gefällt wird", meint Hofer. Dann könne man sagen, was das Militär künftig "können" müsse und wie ein etwaiges neues System funktionieren soll: "Die Frage jetzt zu beantworten, würde in den spekulativen Graubereich führen. Darauf will ich mich nicht einlassen", betont Hofer.

    Strahlkraft

    Die Strahlkraft der Landwehrkaserne St. Michael gehe weit über die Region hinaus: "Man darf die Bedeutung der Kaserne nicht isoliert sehen. Wir haben etwa 300 Bedienstete, die als Ausbildner, im Kommando und in der Kompanie ihre Arbeit versehen. Dazu kommen im Jahr 2011 etwa 750 Grundwehrdiener", führt Hofer aus. Im vergangenen Jahr seien es 1000 Rekruten gewesen, die in St. Michael ihren Wehrdienst absolviert haben. Das Personal komme nicht nur aus der Region, sondern darüber hinaus: "Sogar bis in die Gegend Graz-Umgebung. Die Bedeutung der Landwehrkaserne zieht einen weiten Kreis", so Hofer. Auch als Wirtschaftsfaktor spielt die Kaserne keine kleine Rolle: "Wir beziehen eine Reihe an Dienstleistungen aus der Region. Es beginnt bei Dingen wie der Wasserversorgung und geht hin bis zur Müllentsorgung. Auch mit Nahrungsmitteln decken wir uns zum Teil über Betriebe aus der Umgebung ein."

    Heinz Jungwirth, Bürgermeister von St. Michael, unterstreicht die Bedeutung der Kaserne für seine Gemeinde: "Auf der einen Seite geht es um Ertragsanteile, die wir für die in der Kaserne stationierten Soldaten bekommen. Auf der anderen Seite identifizieren wir uns mit der Kaserne und umgekehrt", so Jungwirth. Das Bundesheer spiele eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben: "Das hat man zuletzt beim Garnisonsball gesehen."

    ANDREAS SCHÖBERL

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