Die Expo 2010 in Shanghai ruft nach Leoben
Die Städtepartnerschaft zwischen Leoben und Xuzhou in China soll bei der Weltausstellung 2010 in Shanghai präsentiert werden.

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Seit runden 15 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Leoben und dem chinesischen Xuzhou. Im Rahmen des österreichischen Städtetages besucht eine chinesische Delegation unter der Leitung von Lu Zhongya die Montanstadt. Morgen, Mittwoch, trifft die Delegation ein und bleibt bis einschließlich Freitag, um Leoben einen Besuch abzustatten.
Absichtserklärung. Und die Städtepartnerschaft soll demnächst weitere Früchte tragen: Am Mittwoch Mittwoch, unterzeichnen Vertreter aus Xuzhou und Leoben gemeinsam eine Absichtserklärung, dass sie anvisieren, die Städtepartnerschaft im Österreich-Pavillon bei der Weltausstellung 2010 in Shanghai zu präsentieren. Die Weltausstellung findet von Mai bis Oktober 2010 statt: "Wir wollen ein sichtbares Zeichen einer äußerst positiven Städtepartnerschaft setzen. Die Präsentation soll wirtschaftliche, universitäre, kulturelle und kulinarische Aspekte ins Zentrum rücken", erklärt Gerhard Samberger, Kulturmanager von Leoben. Details müssten freilich erst ausgearbeitet werden.
Wissenschaft. "Es könnte eine Präsentation der Montanuniversität Leoben und der Bergbauuniversität Xuzhou in Form von Impulsvorträgen erfolgen. Außerdem sind Vorträge im wirtschaftlichen Bereich angedacht - zum Beispiel der Firma Sandvik, der Voestalpine oder der AT&S."
Internationale Auslage. Eine Woche lang soll die Städtepartnerschaft im Österreich-Pavillon in die internationale Auslage gestellt werden - voraussichtlich Ende Mai oder Anfang Juni 2010: "Es ist eine Auszeichnung, wenn man eingeladen wird, seine Städtepartnerschaft in diesem Rahmen vorzustellen", merkt Samberger an. Gemeinsam mit Birgit Murr, der österreichischen Expo-Ausstellungsleiterin, hat er die Sache eingefädelt. Die Kosten werden von jeder Partnerstadt selbst getragen.
Gute Chance. "Die Expo 2010 in Shanghai ist eine gute Chance, für Leoben und die Region Werbung zu machen sowie unsere Stadt für eine weitere Ansiedlung von High-Tech-Betrieben interessant zu machen", ist Bürgermeister Matthias Konrad überzeugt.
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Kommentar
Fakten
Die Ausstellung "Außer Gefecht" ist bis einschließlich Sonntag, dem 31. Mai, im Volkshaus St. Michael zu sehen.
Geöffnet täglich jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 15 bis 19 Uhr.
Der Eintritt für Erwachsene beträgt zwei Euro.
Für Kinder, Pensionisten, Schüler und Studenten einen Euro.
Das Gesamtbudget für die Ausstellung betrug 20.000 Euro.
Passend zur Ausstellung erschien eine neue Publikation über das Gefecht von St. Michael, das während der Ausstellung im Volkshaus und danach im Gemeindeamt erhältlich ist.
Siegfried Bernkopf, Erich Zellner und Hans Strahounik haben dieses Buch verfasst.








