Es tut sich was im Garten der Generationen
22 Projektideen werden beim ersten Themenschwerpunkt des Sozialfestivals 2012 gefördert. Eine davon wird in Radmer umgesetzt.
Früher war es manchen Orten eine alte Linde, unter deren Schatten sich die Bewohner zum Tratsch trafen. Genau eine solche "alte Linde" wollen Sabine Klapf und Marco Köppl in ihrem Heimatort wieder aufleben lassen - symbolisch. "Generationenpark Radmer" nennt sich ein Projekt, das die beiden im ersten Durchgang des Sozialfestivals 2012 "Tu was, dann tut sich was", das an der Steirischen Eisenstraße stattfindet, eingereicht haben. Und nach einer Präsentation vor der Festival-Jury bekamen die beiden den Zuschlag.
"Das ist wirklich wunderbar. Wir haben 7200 Euro für die Materialkosten veranschlagt. Die Arbeit machen wir selber. Auch die meisten Vereine im Ort unterstützen uns", sagt Köppl erfreut.
Und sobald der Schnee dann weg ist, soll bereits die Umsetzung des geplanten Generationenparks beginnen. In einem aufgelassenen Garten beim Großhaus, mitten im Ortszentrum, wird ein Brunnen entstehen. "Der soll über mehrere Etagen Trinkwasser sprudeln lassen", erklärt Köppl. Behindertengerechte Wege sollen die Besucher zu Beerensträuchern und Obstbäumen bringen, die zum Ernten einladen.
Gleichgewicht
"Für die älteren Leute wird noch eine Laube gebaut, damit sie dort sitzen können und geschützt sind", erzählt Köppl. Und für die Jüngeren sowie für Junggebliebene gibt es eine sogenannte Slackline, ein vier Zentimeter dickes, gespanntes Gummiband zum Gleichgewichtstraining. Und die Kleinsten sollen sich auf der Wiese austoben können. "Wir wollen heuer fertig werden", so Köppl.







