Radmer wird nun sicherer
Landesrat Johann Seitinger sagte in Radmer zu, 15 Prozent der Kosten für ein Verbauungsprojekt gegen Muren und Hochwasser zu übernehmen.

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Vor einem Jahr stand ganz Radmer unter Schock. In der Nacht auf den 21. Juli donnerten Muren und Gesteinslawinen ins Tal. Zerstörung, Verzweiflung und enorme Schäden blieben. Und es blieb auch die ständige Angst, dass der Schießer- und der Weinkellerbach wieder Tonnen von Gestein in die Siedlungsgebiete bringen könnte. Und es blieb auch die Angst, dass der Radmerbach wieder über seine Ufer tritt.
Viele standen den Radmerern zur Seite. Tage- und nächtelang im Einsatz waren auch die Mitarbeiter der Wildbach- und Lawinenverbauung, die sich nicht nur um Sofortmaßnahmen kümmerten, die sich mit einigen hunderttausend Euro zu Buche schlugen. Sie überlegten sich auch ein Verbauungsprojekt für Radmer, das die Bäche unter Kontrolle bringen soll. Geschätzten Kosten: bis zu viereinhalb Millionen Euro.
Grundstücksverhandlungen und Behördenverfahren
Seit gestern steht nun fest, dass die Umsetzung des Projektes im nächsten Jahr beginnen soll, denn auch der Landesanteil an diesen Kosten wurde zugesagt. Und zwar von Landesrat Johann Seitinger, der sich Montag Nachmittag mit Martin Streit von der Wildbach- und Lawinenverbauung in Radmer ein Bild von den geplanten Maßnahmen machte. "Ich bin sehr glücklich darüber, denn den 25-prozentigen Gemeindeanteil übernimmt Landeshauptmann Franz Voves mit Bedarfszuweisungen, Landesrat Seitinger steuert 15 Prozent dazu, und den Rest bekommen wir vom Bund. Die wasserrechtlichen Vorprüfungen haben wir schon gehabt. Jetzt kommen die Grundstücksverhandlungen und alle Behördenverfahren", freute sich Bürgermeister Siegfried Gallhofer gestern.








