Das neue Team sorgt für neue Motivation
2010 war für Radprofi Martin Schöffmann ein "Desaster". 2011 soll es wieder aufwärts gehen.
RADSPORT. Der Proleber Martin Schöffmann tritt wieder voll in die Pedale. Und zwar für das Continentalteam namens "WSA-Viperbike-Radland Kärnten". "Ich fühle mich sehr wohl in dieser Mannschaft", sagt er. Und schickt nach: "Zum Glück. Die Saison 2010 bei Vorarlberg-Corratec war ein Desaster." Damit meint er nicht nur den Sturz in Italien, bei dem er sich den Oberschenkelhals gebrochen hat, sondern auch die Stimmung im Team. "Die ist jetzt perfekt, wir werden sicher auch gut fahren."
Zwei Rennen wurden schon absolviert. Die Istrien-Rundfahrt, bei der er auf Platz 30 landete. Und das erste Rennen der "Tschibo.Top.Rad.Liga", wo der ab heute 24-Jährige 18. wurde. "Ein extrem schnelles Rennen, international gut besetzt. Das Team wurde Zweiter, ein super Start." Dass er noch zulegen kann, weiß er. Im Winter trainierte er viel, saß dabei aber nur wenig auf dem Rad.
Auf Saisonziele will Schöffmann nicht eingehen: "Ich habe viel vor, will es aber nicht hinausposaunen", sagt er. Und dass er dort anknüpfen will, wo er 2009 aufgehört hat. Damals holte sich der österreichische U23-Meister übrigens auch den Vizestaatsmeister-Titel. . . ALOIS LEITENBAUER









