Mittendrin statt nur dabei
Martin Schöffmann feierte starkes Comeback nach Verletzung.
RADSPORT. So etwas nennt man wohl einen perfekten Heilungsverlauf: Am 4. April stürzte Radprofi Martin Schöffmann in Italien so schwer, dass er sich den Oberschenkelhals brach. Und zwar so kompliziert, dass nach der ersten Operation eine zweite drohte. . .
Jetzt gab der Proleber bei den internationalen Radsporttagen in Purgstall sein Comeback, fuhr am ersten Tag auf Platz 35 und kam am zweiten mit dem Hauptfeld ins Ziel. "Dass ich gleich mitfahren und für mein Team arbeiten konnte, ist ein Wahnsinn!", sagt der 23-Jährige. Wie es weitergeht, ist bis auf zwei Rennen Anfang August in Italien und Oberösterreich allerdings offen. Der Rennplan wurde durch den Lizenzentzug von Schöffmanns Team "Vorarlberg Corratec" (wir berichteten) komplett umgewürfelt.
"Wir starten jetzt als Continental-Team, damit sind richtig große Rennen wie die Tour de Suisse leider passé", erklärt Schöffmann. Seine Zukunftspläne? "Aufhören ist zumindest kein Thema, dazu macht mir der Sport viel zu viel Spaß. Ich habe während der Verletzungspause aber auch die Freude am Studieren gefunden. Vielleicht mache ich beides parallel." ALOIS LEITENBAUER









