Aufregung um Montan-Uni

„Jerusalem Post“ verurteilt Iran-Besuch der Leobener

Vertreter der Montanuniversität Leoben besuchten die Sharif-Universität in Teheran. Diese soll, wie die israelische Tageszeitung kritisiert, Verbindungen zur Atombombenszene im Iran haben.

Montanuni Leoben: Iranreise wird kritisiert © Montanuni Leoben
 

Ein Beitrag in der „The Jerusalem Post“, der sich mit der Montanuni Leoben befasst, sorgt für Aufregung. Vor zehn Tagen waren Vertreter der Montanuni in Teheran und besuchten dort die Sharif-Universität, die ihrerseits wieder Verbindungen zur Atombomben-Szene Irans haben soll. Dies behauptet Stefan Schaden, Sprecher der österreichischen Organisation „Stop the Bomb“. Das Treffen mit Vertretern der Erdöl-Fakultät in Teheran sei eine Verletzung der Sanktionsregelungen gegen den Iran.

Montan-Uni Sprecher Erhard Skupa versicherte, man habe sich vorher rechtlich abgesichert. Ein Treffen dieser Art ohne Kooperation verstoße nicht gegen Sanktionen. Skupa verwies darauf, dass traditionell sehr viele Iraner in Leoben studieren.

 

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DSV
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Die "Jerusalem Post" soll lieber die Taten der Israelis gegenüber den Palästinensern verurteilen, als eine "Leobener Uni-Delegation", die rein wissenschaftlich unterwegs war.

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