Toni's Freilandeier: Kein Beweis für Herkunftstricks
Kripo schloss Ermittlungen ab: Es fand sich kein Beweis dafür, dass slowenische Eier als österreichische verkauft worden sind. Der Verdacht, dass Eier für Hauptabsatzzeiten "gehortet" würden, besteht weiter.

Foto © ReutersToni's Freilandeier beschäftigt etwa 200 Freilandeierproduzenten und 100 Biofreilandeierproduzenten un verkauft pro Jahr um die 80 Millionen Eier
Mehr als vier Monate ermittelte das Landeskriminalamt (Außenstelle Niklasdorf) bei Toni's Freilandeier. Die KPÖ hatte Anton Hubmann ja anhand von Aussagen ehemaliger Mitarbeiter Etikettenschwindel und Betrug vorgeworfen. Demnach wären die Eier eines slowenischen Lieferanten 2009 nachträglich als österreichische verkauft worden. Doch dafür fanden die Ermittler, wie nun durchgesickert ist, keinen Beweis. Hingegen besteht weiterhin der Verdacht, dass Eier für Hauptabsatzzeiten (Weihnachten, Ostern) eine Zeit lang "gehortet" würden.
Vorschriftsmäßig
"Legal und vorschriftsmäßig gekühlt", betont Hubmann. Es sei utopisch, Eier erst in der Osterwoche zu sammeln und zu färben. Jetzt liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Leoben. Diese will "Anfang September" entscheiden.









