Der Vorwurf ist vom Tisch
Ermittlungsverfahren gegen Hans Mocharitsch von der Errichtergesellschaft des Mugelschutzhauses, wurde von Staatsanwaltschaft eingestellt.

Foto © LR SUSANNE ACHRAINER
Die Staatsanwaltschaft Leoben hat das Ermittlungsverfahren gegen Hans Mocharitsch, Obmann des Österreichischen Touristenklubs, Sektion Niklasdorf-Leoben, nun eingestellt.
Bekanntlich hat die Firma Hinteregger, eine der Hauptgläubigerinnen im abgeschlossenen Insolvenzverfahren der Errichtungsgesellschaft des Mugelschutzhauses, eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft gemacht, weil sie eine mögliche betrügerische Absicht hinter der Insolvenz der Errichtergesellschaft vermutete (wir berichteten). Mocharitsch zeigt sich nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen seine Person naturgemäß erleichtert und auch bestätigt: "Von einer betrügerischen Absicht konnte nie und nimmer die Rede sein." Der Vorwurf sei von Anfang an ungerechtfertigt gewesen. Gleichzeitig räumt er aber ein: "Es tut mir leid, dass alles so gekommen ist. Ich bin mit großem Idealismus und bester Absicht an das Projekt herangegangen", betont Mocharitsch. Leider sei das Finanzierungskonzept nicht aufgegangen, wobei ein wesentlicher Faktor dafür auch die Wirtschaftskrise gewesen sei.
Was die geplante vollständige Fertigstellung des Mugelschutzhauses betrifft, erklärt Mocharitsch: "Wir bemühen uns, Spenden aufzutreiben, was momentan aber extrem schwierig ist." Daher werde man die völlige Fertigstellung wohl erst bis Ende 2012 schaffen und nicht bis Ende 2011, wie ursprünglich gedacht.








