Hartes Training vor der Wahl der Miss Austria
Am kommenden Wochenende vertritt Nina Petra Kollmann (17) aus Niklasdorf als Zweite bei der Wahl zur Miss Styria neben Valerie Kornschober die Steiermark bei der Wahl zur Miss Austria.

Foto © KLZ DIGITAL/ScheriauNina Petra Kollmann
In Riesenschritten naht der Tag der Entscheidung: Am Samstag, dem 28. März, wird Nina Petra Kollmann aus Niklasdorf in Kleinhaugsdorf bei der Wahl zur Miss Austria antreten. Die 17-jährige Schülerin aus Niklasdorf wurde Zweite bei der Wahl zur Miss Styria in Bruck und wird die Steiermark gemeinsam mit Valerie Kornschober bei dem Model-Bewerb der Miss Austria Corporation vertreten.
Startnummer zwei. "Ich gehe mit der Startnummer zwei ins Rennen, das letzte Mal hatte ich Startnummer zehn. Am Anfang ist die Jury wahrscheinlich ein bisschen strenger, also bin ich nicht sicher, ob die niedrige Startnummer ideal ist", meint Kollmann. Einmal müssen die 19 Mädchen, die am Bewerb teilnehmen, im Abendkleid auf den Laufsteg. Danach noch einmal im Badeanzug. "Dazwischen gibt es ein kurzes Interview mit Dominic Heinzl. Wie man sich dabei präsentiert, spielt auch eine große Rolle", meint die 17-Jährige, die die achte Klasse am BG/BRG Leoben I besucht und sich schon auf die nahende Matura vorbereiten muss. Fünf Mädchen kommen in die Finalrunde und müssen noch einmal im Bikini vor die Jury treten: "Dann gibt es eine verdeckte Wertung, was die Sache noch spannender macht."
Lampenfieber. Sie habe bereits Lampenfieber vor dem Bewerb, aber: "Bei der Wahl zur Miss Styria war ich vorher auch total nervös. Bevor ich auf den Laufsteg hinaus gegangen bin, ist die Nervosität völlig von mir abgefallen." Mentale Stärkung bekomme sie von den Eltern, Großeltern, ihrer Schwester, Freundin Maike und deren Partner Kevin: "Sie kommen zum Bewerb. Das hilft mir, wenn ich alle im Publikum sitzen sehe. Das gibt mir Kraft." Momentan sei ihre Familie aber mehr aufgeregt als sie selbst, gesteht Kollmann.
Keine großen Erwartungen. In den Bewerb gehe sie bewusst ohne große Erwartungen: "Sicher werden viele Model-Agenturen vertreten sein. Vielleicht entdeckt mich ja jemand. Ich kann mir gut vorstellen, neben dem Studium als Model zu arbeiten. Einmal schauen, was sich nach der Wahl zur Miss Austria für mich ergibt."
Missen-Camp. Vier Tage lang durchlief Kollmann in einem Missen-Camp in Kleinhaugsdorf ein hartes Training, mit dem die Teilnehmerinnen auf die bevorstehende Misswahl eingestimmt wurden: "Es war anstrengend. Ein Mädchen hat abgebrochen, weil es ihr zu hart war. Wir haben kaum Zeit zum Schlafen gehabt und waren den ganzen Tag eingespannt. Aber mir hat es sehr gefallen, ich hätte es noch länger ausgehalten." Sport, Laufsteg-Training, ein Benimmkurs bei Thomas Schäfer-Ellmayer: "Ich denke, so etwas kann man für sein Leben immer brauchen. Zum Beispiel bei einem Geschäftsessen." Ein klarer Höhepunkt: Ein Fotoshooting mit Starfotograf Manfred Baumann. "Die einzelnen Aufgaben wurden mit Punkten bewertet. Beim Sport bin ich im Durchschnitt gelegen, beim Fotoshooting und Laufsteg-Training habe ich hohe Bewertungen bekommen." Schon am ersten Abend im Missen-Camp gab es eine Herausforderung: "Bei einer Talenteshow musste jede Teilnehmerin etwas vorführen. Ich habe ein selbst verfasstes Gedicht vorgetragen, in dem ich meine Gedanken zur Misswahl festgehalten habe. Es ist gut angekommen und wird auf die Homepage der Miss Austria Corporation gestellt."









