Bärengehege wird saniert
In der Bärenanlage der Abenteuerwelt Mautern muss ein Rutschhang stabilisiert werden. Sanierungsarbeiten müssen noch vor der Eröffnung der neuen Saison erledigt sein.

Foto © ANDREAS SCHÖBERL Das Bärengehege im Wildpark Mautern muss direkt nach der Schneeschmelze saniert werden - und bevor die Bären aus dem Winterschlaf erwachen
Noch liegen die Bären in der Abenteuerwelt Mautern im Winterschlaf. Bevor sie aufwachen, müssen am Gehege dringende Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, wie Doris Wolkner-Steinberger, Geschäftsführerin der Landestiergarten GmbH, erklärt. Das Zeitfenster für das Abwickeln der Arbeiten sei sehr knapp, denn: "Wir können damit erst beginnen, wenn der Schnee geschmolzen ist, müssen aber fertig sein, bevor die Bären aus dem Winterschlaf erwachen", führt Wolkner-Steinberger aus. Der Rutschhang bewege sich zwar nur sehr geringfügig, dennoch müsse man Abstützung und Steinschlichtung unbedingt sofort erledigen: "Es ist keine Gefahr im Verzug, aber es kann natürlich sein, dass der Hang sich in den kommenden Jahren weiter bewegt." Das Gelände, in dem das Mauterner Bärengehege liegt, habe einen schwierigen Untergrund mit brüchigem Schiefergestein. Der Handlungsbedarf wegen des Rutschhangs habe sich bei einer Begehung der Abenteuerwelt Mautern im vergangenen Jahr offenbart, so Wolkner-Steinberger. Überdies stehe vor der Eröffnung der Abenteuerwelt für die neue Sommersaison eine Fünfjahresüberprüfung der Liftanlage und eine Wiederaufforstung an.
Kostenschätzung
Eine genauere Kostenschätzung für die Stabilisierung des Rutschhangs in der Bärenanlage könne man derzeit noch nicht vornehmen, meint Wolkner-Steinberger: "Nachdem es sich dabei um außerordentliche Maßnahmen handelt, haben wir die Kosten für diese Hangsanierung nicht im Budget fixiert." Sie habe das Land Steiermark von der aktuellen Situation informiert, bis dato allerdings noch keine Rückmeldung bekommen, meint Wolkner-Steinberger. Auf Gerüchte angesprochen, dass die Stabilisierung des Rutschhangs bis zu 50.000 Euro verschlingen könnte, erklärt sie, dass sie diese Summe für völlig überzogen halte. Eine Begehung des Geländes der Abenteuerwelt Mautern nach der Schneeschmelze sei jährliche Routine, ergänzt Reinhard Pichler, zoologischer Leiter der Abenteuerwelt Mautern und der Tierwelt Herberstein. "Der heurige Winter war sehr schneereich, es wird sich weisen, was für Schäden entstanden sind und routinemäßig zu beheben sind", führt Pichler aus.








