Liesingtal spricht sich gegen Zusammenlegungen aus
Die Gemeinden Wald, Kalwang, Mautern und Kammern wollen keine Zusammenlegungen, nur Kooperationen.
LIESINGTAL. Die vier Bürgermeister des Liesingtales, Hans Schrabacher (Wald), Mario Angerer (Kalwang), Andreas Kühberger (Mautern) und Karl Dobnigg (Kammern), die sich mit ihren Gemeinden im Vorjahr zur Kleinregion Liesingtal zusammengefunden haben, haben nun ein Papier an die Reformpartner des Landes geschickt, in dem sie ihre Standpunkte erklären.
Darin heißt es unter anderem, dass für diese vier Gemeinden, ihre Fraktionen und der Verwaltungen eine Gemeindezusammenlegung nicht infrage kommt. Begründet wird die Ablehnung einer Zusammenlegung mit der lang gestreckten geografischen Lage im Liesingtal und dem erst kürzlich eingeleiteten Prozess zur Erstellung des kleinregionalen Entwicklungskonzeptes.
Die Liesingtaler orten allerdings großes Potenzial in Sachen Zusammenarbeit. Die Bürgermeister streichen hervor, dass ihnen Heimat geben und Identität stiften ein besonderes Anliegen sei und eine intakte Vereinsstruktur in den Gemeinden eine große Rolle spiele. Man möchte die Bevölkerung über die Kooperationen informieren. Bis Herbst 2012 will man dem Land konkrete Vorschläge über die Zusammenarbeit der Gemeinden vorlegen.








