Waschbären wuseln im Wildpark Mautern
Die drei Waschbären Emma, Friederike und Heinrich bevölkern ein neues Gehege im Wild- und Erlebnispark Elfenberg Mautern. Sie sind die neueste Attraktion des Wildparks.

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Ohne Scheu und sehr behände wuseln drei Waschbären der Zoologin Sonja Gollenz um die Beine. Emma, Friederike und Heinrich heißen die drei haarigen Knäuel, die im Wild- und Erlebnispark der neueste Publikumsmagnet werden sollen.
Die drei Waschbären haben ihr 400 Quadratmeter großes Gehege schon bezogen. Josef Pilz und sein Team haben die Anlage mit viel Liebe zum Detail ausgestaltet: Ein Teich mit Wasserfall, knorrige Holzstämme, verschiedene Klettermöglichkeiten und eine Hütte, die einer nordamerikanischen Trapperhütte nachempfunden ist, machen die Waschbärenanlage auch optisch zu einer runden Sache.
Nach und nach peppt der Wild- und Erlebnispark Elfenberg Mautern sein Angebot für die Besucher auf: "Wir haben derzeit ungefähr 250 Tiere. Vor kurzem haben wir eine neue Futteranlage für die Bisons, die Mufflons und die Przewalski-Pferde gebaut. Und auch das Areal für die Polarwölfe haben wir bereits in der Planungsphase sehr großzügig bemessen", erklärt Peter Hölzl, Bürgermeister von Mautern und Elfenberg-Geschäftsführer. Neu im Programm habe man nun auch Schneeeule, Falke und Steppenadler. "Wir haben fertige Masterpläne und Ausbaukonzepte in der Schublade, wissen aber auch, dass Geld nicht auf den Bäumen wächst", meint Hölzl, der auf die Unterstützung des Landes verweist: "Diese positive touristische Entwicklung des Elfenbergs wäre ohne die Förderung des Landes nicht möglich gewesen."
Heinrich Reuss, Besitzer des Wild- und Erlebnisparks Elfenberg, freut sich naturgemäß: "In den vergangenen Jahren schrieb der Wild- und Erlebnispark Elfenberg eine unaufhörliche Erfolgsgeschichte."
Rundum betreut
Vier Monate alt sind die Waschbären mittlerweile, die alle aus einem Wurf stammen und von Gollenz aufgezogen wurden: "Bei drei Waschbären soll es nicht bleiben, Nachwuchs wäre schon schön, einmal sehen, was die Zukunft bringt." Jedenfalls wolle man für die Zeugung des Nachwuchses "frisches Blut" von außen ins Spiel bringen, so Gollenz.
Die Besucher des Wild- und Erlebnisparks können die Waschbären ab sofort hautnah erleben - etwa bei den Fütterungen. Aber auch die eine oder andere Streicheleinheit wird möglich sein: Gollenz wird mit ihren Schützlingen manchmal auch das Gehege verlassen.









