Forschung wie aus einer Hand
Am Donnerstag wurde in Leoben das neue Impulszentrum für Werkstoffe eröffnet: Es schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Foto © SchöberlDas neue Impulszentrum wurde eröffnet
Man muss Unmögliches andenken, um Mögliches zu schaffen. Ich denke an einen High Tech-Standort Leoben, an ein Villach der Steiermark", meinte Bürgermeister Matthias Konrad Donnerstagabend bei der offiziellen Eröffnung des neuen Impulszentrums für Werkstoffe enthusiastisch. Die drei Städte Leoben, Bruck und Kapfenberg könnten sich noch näher zusammenschließen und so ein Pendant zur Landeshauptstadt Graz schaffen, so Konrad.
Forschungstätigkeit.
Mit dem Impulszentrum wurde nun ein starker Knotenpunkt im Werkstoff-Netzwerk geknüpft: Primäres Ziel ist die Unterstützung der Forschungstätigkeit innovativer Firmen: Forschung sowie die Entwicklung von Prototypen bis zur Endserie auf dem Gebiet der Werkstoff- und Nanotechnologie stehen im Mittelpunkt. Bereits zwei Monate vor der offiziellen Eröffnung wurde das fünfstöckige Gebäude mit etwa 5400 Quadratmetern Gesamtnutzfläche bezogen. Unter den Mietern sind die Montanuniversität Leoben, die Material Cluster Styria GmbH, das Materials Center und das Polymer Competence Center Leoben, das Nano Surface Engineering Center sowie Joanneum Research mit einem Laserzentrum.
Neue Maßstäbe.
"Die gute Vernetzung ist das Markenzeichen der Werkstoff-Kompetenzregion Leoben, das mit dem neuen Impulszentrum neue Maßstäbe setzt. Es ist das 29. Impulszentrum mit optimalem Rahmen", lobte Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. Auch Wolfhard Wegscheider, Rektor der Montanuniversität, freute sich: "Die Vernetzung erfolgt horizontal und vertikal. Institute, die sich kaum kannten, sind ebenso unter einem Dach vereint wie Grundlagenforscher und Fertiger von Endprodukten."
Features
Fakten
Das Impulszentrum für Werkstoffe beherbergt Hallen, Labors, Büros sowie ein Seminarzentrum. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von 5400 Quadratmetern.









