Standler verkaufte Gammelfleisch auf Gösser-Kirtag
Leoben: Mann hatte 150 Kilogramm ungenießbares Fleisch verkauft - er wurde angezeigt.
Während sich Tausende Menschen am Gösser Kirtag amüsierten und sich an diversen Leckereien delektierten, hatte Rudolf Weiss, Gremialobmann für Markthandel der Wirtschaftskammer, alle Hände voll zu tun, um einem schwarzen Schaf unter den Marktfahrern das Handwerk zu legen.
Marktfahrer. "Seit über einem Jahr verfolge ich einen Marktfahrer, der verdorbenes Fleisch und Wurstwaren auf Märkten verkauft", so Weiss. Dabei handle es sich um einen Notstandsbezieher aus Villach, der von einem Händler Fleisch kaufe und dieses dann ohne Kühlung und unter unhygienischsten Bedingungen in einem Kastenwagen transportiere.
Kirtag. Und eben dieser ist am Gösser Kirtag in Leoben wieder aufgetaucht. Gemeinsam mit der Lebensmittelpolizei, dem Gewerbereferenten der Bezirkshauptmannschaft Leoben und Beamten der Kontrollabteilung für illegal Beschäftigte des Finanzamtes (Kiab) sowie der Polizei wurde die verdorbene Ware beschlagnahmt. "Es mussten alle Würste und das Fleisch aufgeschnitten werden. Das waren ungefähr 150 Kilogramm. Dann wurde alles vor den Augen der Behörde entsorgt", so Weiss.
Anzeige. Wie sich herausstellte, hatte der Mann auch keinen Gewerbeschein und hat seinen Stand unter falschem Namen beim Gösser Kirtag angemeldet. Er wurde angezeigt.









