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Zuletzt aktualisiert: 13.08.2012 um 13:31 UhrKommentare

Uni-Kooperationsverbund "TU Austria" unter neuer Führung

Die drei technischen Universitäten in Österreich wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Montanuni-Rektor Eichlseder ist der neue Präsident der Kooperation.

Foto © Jürgen Fuchs

Unter neuer Leitung geht die "TU Austria" - der lose Verbund der drei technisch-naturwissenschaftlich orientierten Universitäten TU Graz, TU Wien und Montanuniversität Leoben - ins neue Arbeitsjahr: Wilfried Eichlseder, Rektor der Montanuni Leoben, ist der neue Präsident des im Jahr 2010 gegründeten Vereines, der sich die verstärkte Kooperation der drei Unis zum Ziel gesetzt hat. Stellvertreter sind Sabine Seidler (Rektorin TU Wien) und Harald Kainz (Rektor TU Graz), meldete die "TU Austria" am Montag.

Abstimmung der Forschungsschwerpunkte und des Lehrangebots, verstärkte Kooperation in Forschung, Lehre und Dienstleistungen, Nutzung von Synergien in der Infrastruktur und die Entwicklung gemeinsamer Positionen sind einige der Ziele der vor zwei Jahren gegründeten "TU Austria". Sie setzt sich für die Belange von rund 8.600 Mitarbeitern und 43.000 Studierenden der drei Institutionen gegenüber Dritten ein. Im Zuge einer jüngst abgehaltenen Klausurtagung wurden nach dem Ausscheiden der Gründungsrektoren Peter Skalicky, Hans Sünkel und Wolfhard Wegscheider der neue - auf ein Jahr gewählte - Vorstand bestellt und das Arbeitsprogramm beschlossen.

"Wir kooperieren verstärkt in den Bereichen Forschung, Lehre und Dienstleistungen. Dadurch können alle von der Infrastruktur der anderen Einrichtungen profitieren und mehr Möglichkeiten nutzen. Darüber hinaus werden kritische Größen einfacher erreicht", schildert der neu bestellte "TU Austria"-Präsident Eichlseder die Zielrichtung. "Durch die Zusammenarbeit gelingt es uns sowohl Forschungsschwerpunkte als auch das Lehrangebot abzustimmen und Synergien zu nutzen", hält das Präsidium programmatisch fest. Bis 2015 will man u.a. ein gemeinsames Doktoratskolleg auf die Beine gestellt haben, so Eichlseder auf Anfrage der APA. Weiters will man u.a. die Durchlässigkeit beim Studienwechsel von Bachelor- und Masterstudium zwischen den Standorten erhöhen.

Als sieben zentrale Kernthemen mit besonderem Synergiepotenzial haben die drei Technischen Universitäten die Bereiche Energie, Materialwissenschaft, Geowissenschaften/Geodäsie, Fertigungstechnik, Tunnelbau, Techno-Ökonomie und Informations- und Kommunikationstechnologie identifiziert.


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