Die Autofahrer sehen Rot
Lange Rotphasen bei Ampeln in Leobener Kärntnerstraße ärgern Autofahrer. Defekter Steuerungscomputer soll bald wieder funktionieren.
Seit Tagen verärgert die Ampelschaltung an der Leobener Kärntnerstraße zahlreiche Autofahrer, die sich über lange und unkoordinierte Rotphasen beschweren. Besonders bei der Abzweigung in Richtung Nordspange kommt es zu überlangen Rotphasen.
"Der Steuerungscomputer ist kaputt. Ausgefallen ist er bereits am 6. Juli. Wir haben das Gerät zuerst nach Graz geschickt, aber die Elektriker haben es nicht geschafft, es zu reparieren. Deswegen mussten wir es zur Herstellerfirma nach Deutschland schicken", erklärt Alfred Grabenbauer, Straßenmeister-Assistent. Er hofft, dass der reparierte Steuerungscomputer in dieser Woche geliefert werde: "Der Einbau des Geräts ist dann kein allzu großer Aufwand", so Grabenbauer. Das Problem derzeit sei, dass alle Ampeln an der Straße mit einem einheitlichen System betrieben werden - bis auf eine. Nämlich die Ampel an der Kreuzung zur Nordspange, die später dazugekommen ist. "Wenn der Steuerungscomputer läuft, werden die beiden Systeme aufeinander abgestimmt. Derzeit laufen die unterschiedlichen Ampelsysteme separat", führt Grabenbauer aus.
Völliger Neustart
Das Ampelsystem an der Kärntnerstraße ist seit vielen Jahren veraltet und stark fehleranfällig. Eine Verbesserung der Situation ist allerdings in Aussicht, wie Bernhard Reiter von der Baubezirksleitung Bruck erklärt: "Im Zuge des Baus des neuen Hochbahnknotens Bruck werden sukzessive alle Ampeln in Kapfenberg, Bruck und Leoben auf den neuesten Stand der Technik gebracht und an einen zentralen Verkehrsrechner gehängt, der in Leoben stehen wird", so Reiter. Zuerst komme Bruck dran, im kommenden Jahr Kapfenberg und 2014 Leoben. "In Leoben betrifft das alle Ampelanlagen bis auf die am Bahnhofsvorplatz und die neue beim Interspar."








