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    Zuletzt aktualisiert: 30.05.2012 um 22:41 UhrKommentare

    Land will Kalwang und Wald als eine Gemeinde

    Im Museumshof in Kammern wurde am Mittwochabend auf Einladung der Kleinen Zeitung über die Zukunft der Gemeinden Wald am Schoberpass, Kalwang, Mautern und Kammern diskutiert.

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    Schon im Einstiegsfilm zur Podiumsdiskussion "Zukunft Liesingtal", die im Rahmen der "Arena" der Kleinen Zeitung am Mittwochabend im Museumshof in Kammern mit Redakteurin Andrea Walenta als Moderatorin stattfand, wurde eines klar: Alle Befragten präferieren eine Zusammenarbeit der Gemeinden und waren neugierig darauf, zu erfahren, wie die Verantwortlichen der vier Liesingtaler Gemeinden Wald am Schoberpass, Kalwang, Mautern und Kammern mit den Zusammenlegungen im Rahmen der Gemeindestrukturreform umgehen.

    Und die beiden Erstgenannten bekamen am Vormittag schon Einblicke in ihre Zukunft - wie sich das Land diese vorstellt. Bürgermeister Mario Angerer, Kalwang, war gemeinsam mit seinem Amtskollegen Hans Schrabacher aus Wald am Schoberpass zu Gesprächen mit Experten des Landes bei der Bezirkshauptmannschaft Leoben geladen gewesen. "Wir vier Gemeinden hatten klar bekundet, dass wir zusammenarbeiten wollen und damit das Gleiche erreichen können wie bei einer Fusionierung, die wir nicht wollen. Das ist dem Land aber zu wenig", ließ er aufhorchen und sorgte im gut besuchten Museumshof für Staunen. "Kalwang und Wald sollen eine Gemeinde werden, Mautern und Kammern eigenständig bleiben", führte er weiter aus.

    Jetzt solle eine Analysephase folgen, wo eine Bestandsaufnahme durchgeführt wird, was beide Gemeinden zu bieten haben, wo man einsparen könne. Nicht der Rechenstift dürfe dabei siegen, sondern es gelte einzig und allein, wovon der Bürger am meisten profitiere, so Angerer, der sich der Zustimmung der anderen Podiumsteilnehmer sicher sein konnte.

    Zwangsbeglückung

    Auch der Walder Amtsleiter Robert Rothleitner, der Bürgermeister Hans Schrabacher vertrat, konnte einer solchen Zwangsbeglückung nichts abgewinnen: "Es geht nicht um meine Person als Amtsleiter. Im Vordergrund steht der Bürger. Bei uns geht es um vieles. Ohne Zusperren wird man nicht viel einsparen können. Wir haben einen Kindergarten, eine Volksschule, Gemeindeinfrastruktur. Kooperationen haben wir jetzt schon", erklärte er.

    Für Andreas Kühberger, Bürgermeister von Mautern, ist eines klar: "Eine Zusammenlegung macht Sinn, wenn es passt. Wir arbeiten jetzt schon ausgezeichnet zusammen, so auch bei der Erstellung eines Kleinregionalen Entwicklungskonzeptes." Auch eine Jugendbefragung habe man durchgeführt. Mit dem Ergebnis, dass die Jugend keine Fusion wolle. An große Ersparnis glaube er nicht unbedingt, denn, wenn die Gemeinden durch Zusammenlegungen größer werden, brauche man ja auch wieder mehr Leute in der Verwaltung.

    So sieht es auch Karl Dobnigg, Bürgermeister von Kammern: "Wir arbeiten über Parteigrenzen hinweg, wir haben menschlich zusammengefunden. Wir machen heuer schon einen gemeinsamen Sommerkindergarten und ein Ferienprogramm, wir stehen alle hinter dem Freibad Mautern und der Fohlenhof in Kalwang ist wichtig."

    Alle vier Gemeindevertreter forderten auch, dass das Land seine Aufgaben mache. "Mir fehlt vom Land, dass noch keiner gefragt hat, warum die Gemeinden Finanzprobleme haben. Die Abgaben für den Sozialhilfeverband sind enorm gestiegen, bei den Bedarfszuweisungen muss man Projekte vorfinanzieren, Kredite darf man aber nicht einfach so aufnehmen. Gelingt alles, bekommt man die Zuweisungen eineinhalb Jahre später." Hannelore Wölfler, Obfrau des Tourismusverbandes Palten-Liesing-Erlebnistäler, befürchtet ein Auseinanderreißen eines jungen, erfolgreichen Verbandes: "Es wäre sehr bitter, wenn Gemeinden durch Zusammenlegungen abgekoppelt werden, weil wir von null beginnen müssten."

    Man solle sich aktiv in den Veränderungsprozess einklinken, meinte Kurt Eixelsberger aus Mautern. Sonst würde man von Veränderungen überrollt. "Ich verstehe nicht, dass sich Trofaiach, Hafning, Vordernberg und Gai zusammenlegen wollen, wenn es nicht einen Vorteil gibt", führte er als Beispiel an.

    ANDREAS SCHÖBERL JOHANNA BIRNBAUM

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