Gößler ist nun Vizestaatsmeister
Der 24-jährige Manuel Gößler ist der zweithärteste Feuerwehrmann Österreichs.
ST. MICHAEL. "Ich bin hochzufrieden. Es ist alles nach Plan gelaufen, aber Herbert Krenn war nicht zu schlagen", erklärt der 24-jährige Manuel Gößler, der sich in Siegendorf den österreichischen Vizestaatsmeistertitel der härtesten Feuerwehrmänner holte.
Dem aber nicht genug. In der Altersklasse der 18- bis 30-Jährigen wurde Gößler österreichischer Meister und auch in der Gesamtwertung, in der die internationalen Teilnehmer mit dabei waren. In der absoluten Gesamtwertung landete Gößler auf dem dritten Platz hinter dem polnischen Europameister des Vorjahres.
"Die Temperaturen von etwa 26 Grad waren optimal für mich. Am schwierigsten war für mich allerdings die letzte der vier Stationen, bei der man zehn Stockwerke hinauflaufen muss. Da war ich durch die kurze Regenerationszeit zwischen den Stationen schon ziemlich ausgepowert", erzählt der Berufsfeuerwehrmann der Voestalpine Donawitz, der auch bei der Freiwilligen Feuerwehr St. Michael für die Jugendarbeit zuständig ist.
Er hat den Blick aber schon wieder nach vorne gerichtet, denn durch seine Topplatzierungen hat er sich auch für die Europameisterschaften in Mönchengladbach qualifiziert, die am 8. und 9. Juni über die Bühne gehen werden. Sie sind ebenfalls ein großes Ziel von Gößler, so wie auch die Weltmeisterschaften im australischen Sidney, die im Oktober stattfinden werden. "Das sind so etwas wie die Olympischen Spiele für Feuerwehren und Polizei", so Gößler. "Bis zur WM werde ich weiterhin täglich vier bis fünf Stunden trainieren. Für mich gibt es keinen Sommerurlaub. Mein Motto lautet: Alles Training", so Gößler, der in Siegendorf auch von etlichen Fans angefeuert wurde. ANDREA WALENTA








