Eklat auf der Tribüne erforderte Polizei-Einsatz
Im bedeutungslosen Handball-Spiel Ferlach gegen Leoben ging es rund: Beschimpfungen, Tumulte und eine Anzeige wegen Körperverletzung folgten.

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Leoben übernimmt mit dem 34:28-Sieg in Ferlach die Tabellenführung im HLA-Aufstiegs-Play-off. Eine Meldung, die aufgrund der Vorkommnisse in der Ferlacher Sporthalle in den Hintergrund rückt. Was war passiert? Beim Stand von 22:22 bekommt Leoben einen Siebenmeter zugesprochen. Raul Santos tritt an - und trifft Torhüter Lukas Blaha im Gesicht. Der kann zwar weitermachen, auf der Tribüne kommt es daraufhin aber zu Ausschreitungen.
"Der Vater von Lukas Blaha hat Raul rassistisch beschimpft", sagte Leobens Obmann Claus Hödl aufgebracht. "Rauls Schwester wollte daraufhin mit Herrn Blaha reden. So weit kam es aber nicht. Er schlug ihr ins Gesicht", beschreibt Hödl die Szenen weiter, "es läuft eine Anzeige gegen ihn." Das Spiel musste in der Folge für eine halbe Stunde unterbrochen werden, weil die Fans der Mannschaften aneinandergerieten. Auch Santos wollte auf die Tribüne klettern. Er überlegte es sich anders, wurde aber für den Versuch ausgeschlossen. Seitens der Ferlacher Polizei wurde bestätigt, dass eine leichte Körperverletzung angezeigt wurde.
Eine sportlich bedeutungslose Partie, die ein Nachspiel haben wird. Leobens Verbleib in der HLA war längst besiegelt - genauso wie das Bundesliga-Dasein Ferlachs.









