Junge Talente begeisterten
Der Erlös eines Konzerts junger Leobener Musiker in der Hinterberger Kirche soll der Renovierung des Glockenturms zugutekommen.

Foto © HöbenreichDas junge Leobener Ensemble mit Organisatorin Elfi Baumann-Pucher (hinten, zweite von links)
M it Standing Ovations brachten die Besucher ihre Begeisterung über die Leistung der jungen Musiktalente aus Hinterberg zum Ausdruck, die ein Benefizkonzert zugunsten der Renovierung des Glockenturmes der Schutzengelkirche gestalteten.
"Ich dachte mir vor einigen Monaten, dass ein derartiges Konzert eine gute Idee sei, unsere jungen Talente und Künstler einmal ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und zugleich der Kirche etwas Gutes zu tun. Die jungen Menschen darauf angesprochen, zeigten sich sofort begeistert", so Pfarrgemeinderätin Elfi Baumann-Pucher. 13 klassische Werke sowie zwei Spirituals wurden mit Gesang, Orgel, Gitarre und Querflöte von Stefan Tomaschitz, Sebastian Trinkl, Corina Koller, Sonja und Elisabeth Hieslmayr, Stefanie Bauer sowie Hinterbergs Kaplan Lukasz Wojtyczka und Pfarrgemeinderat Bernd Kögler dargeboten. Alle Nachwuchstalente nehmen seit Jahren Musikunterricht und können auf beachtliche musikalische Erfolge zurückblicken, wie etwa der 17-jährige Stefan Tomaschitz auf der Querflöte, der 14-jährige Organist Sebastian Trinkl, der den ersten Preis bei Prima la Musica gewann oder Studentin Corina Koller, die mit ihrer eindrucksvollen Stimme vor der Aufnahmeprüfung an die Kunstuniversität Graz steht.
Positive Initiative
Dechant Max Tödtling zeigte sich erfreut über die Initiative zur Erhaltung des 22 Meter hohen Glockenturmes der Hinterberger Schutzengelkirche, dessen Errichtung im Jahr 1970 zur Gänze von den Bewohnern der Pfarre finanziert wurde. "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir so engagierte und talentierte Pfarrkinder haben. Das heurige Jahr steht im Zeichen der Renovierung unseres Glockenturmes und mit dem Erlös des Konzertes ist der erste Schritt getan."
Etwa 12.000 Euro werden nötig sein, um die morsche, 42 Jahre alte Holzverschalung sowie den brüchigen Betonboden und die Decke der Glockenstube zu renovieren: "Wir werden versuchen, über Pfarrfeste und weitere Veranstaltungen die Finanzierung zu ermöglichen", so Baumann-Pucher. Die Renovierungsarbeiten sollten spätestens im Mai oder Juni beginnen, andernfalls müsse aufgrund möglicher herabfallender Teile der Fußweg unter dem Glockenturm gesperrt und ins Wiesengrundstück verlegt werden.








