Steirer trifft seinen Vater nach 27 Jahren
Ausgewanderter Leobener trifft nach 27 Jahren seinen Vater vor der Kamera. Er ist ohne Abschied gegangen und er hat seiner Familie viele Jahre lang nicht das kleinste Lebenszeichen gegeben. Daheim in der Steiermark dachte man schließlich, er sei tot.

Foto © ORF Begegnung nach 27 Jahren: Wolfgang Klinglhuber und sein Vater
LEOBEN/WIEN. Einen besonderen Schauplatz für eine Wiedersehensbegegnung - nämlich vor der Fernsehkamera - wählte der Donawitzer Auswanderer Wolfgang Klinglhuber. Vor 27 Jahren hatte der damals junge Mann seine Heimat ohne Abschied verlassen und war in die USA ausgewandert.
Jetzt traf er sich wieder mit seinem Vater, und "Am Schauplatz" (Freitag, 21.15 Uhr, ORF 2) war dabei. "Er erzählt, wie es damals zu dem Entschluss kam, auszuwandern", schildert Schauplatz-Reporterin Doris Plank. Sie hat Klinglhuber begleitet und war dann auch beim Wiedersehen dabei. Das nicht ganz einfach war, denn der Steirer verschwand so spurlos, dass die Familie den Sohn für tot hielt. Die Mutter ist mittlerweile verstorben.
"Wolfgang Klinglhuber klingt heute ein bisserl so wie Stronach oder Schwarzenegger", sagt Plank.







