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    Zuletzt aktualisiert: 15.02.2012 um 20:18 UhrKommentare

    Heuer soll auch Göss ans Netz

    In der kommenden Sitzung des Gemeinderats soll der weitere Ausbau der Stadtwärme Leoben nach Göss beschlossen werden. Möglicher Baubeginn ist im April oder Mai.

    Bürgermeister Matthias Konrad und Stadtwerkedirektor Ronald Schindler bei der Präsentation der jüngsten Ausbaustufe der Stadtwärme Leoben. Nun soll auch Göss erschlossen werden

    Foto © SchöberlBürgermeister Matthias Konrad und Stadtwerkedirektor Ronald Schindler bei der Präsentation der jüngsten Ausbaustufe der Stadtwärme Leoben. Nun soll auch Göss erschlossen werden

    Ganz konkret wird es mit dem weiteren Ausbau der Stadtwärme Leoben in Richtung Göss. Geht alles nach Plan, könnten die Bauarbeiten noch heuer im Frühjahr starten. Der Leobener Gemeinderat verabschiedete in der Dezembersitzung des Vorjahres den Grundsatzbeschluss, dass ein Ausbau nach Göss unter ganz bestimmten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu befürworten sei (wir berichteten).

    "Es geht um vier Megawatt an Leistung, die in Göss anzuschließen wären. Derzeit sind wir mit der Gesamtleistung der Stadtwärme in der Nähe von 25 Megawatt", erklärt Ronald Schindler, Direktor der Stadtwerke Leoben. Die Pläne für den Ausbau nach Göss seien praktisch fertig: "Wir finalisieren jetzt gerade das Leistungsverzeichnis, wo detailliert alle notwendigen Arbeiten angeführt sind, die durchgeführt werden müssen", so Schindler. Die Verhandlungen seien sehr weit gediehen: "Noch sind wir nicht ganz durch, aber das Kostenkorsett bei einer bestimmten Anschlussleistung ist abgesteckt und wirtschaftlich möglich. In der kommenden Gemeinderatssitzung im März soll ein Antrag eingebracht werden. Vorbehaltlich der Entscheidung des Gemeinderates, könnten wir mit den Vorbereitungen und Bauarbeiten heuer im April oder Mai beginnen", führt Schindler aus. Man wolle in Leitendorf noch einige Objekte anschließen, zwei weitere große in Göss seien fix eingeplant.

    Ganze Stadt möglich

    Die Stadtwärme wird mit industrieller Abwärme der Voestalpine Donawitz befeuert: "Theoretisch könnte man ganz Leoben mit Wärme versorgen. Wir reden von einer möglichen Gesamtleistung von 50 Megawatt." Wie weit man das noch in die Praxis umsetze, werde sich weisen: "Randzonen von Leoben wird man nur erschließen können, wenn mindestens ein großes Objekt dort angeschlossen werden kann, das auf ein Mal zentral eine große Menge abnimmt." Der Stadtteil Hinterberg sei ein derartiger Fall. Da es sich bei der Stadtwärme um ein geschlossenes zirkulierendes System von Heißwasser handelt, sei ein "totes Ende", wo es nur kleine Abnehmer gibt und das Heißwasser nicht weitergeleitet wird, nicht möglich.

    In den bereits erschlossenen Zonen gebe es noch einige Abnehmer, die die Wärmeübergabestation noch nicht installiert hätten, obwohl es schon Stichleitungen bis zum Haus gebe. Das habe verschiedene Gründe und sei im Vorfeld bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit jedenfalls bereits berücksichtigt worden.

    Umstellung erst später

    "Manche Kunden haben noch gut funktionierende Heizanlagen verschiedener Bauart, die sie noch bis zum Ende ihrer Lebensdauer benützen wollen, bevor sie auf Stadtwärme umstellen wollen", meint Schindler. In einigen Mehrparteienobjekten in den bisher erschlossenen Stadtgebieten seien noch Beschlüsse nach dem Mietrechtsgesetz zu fassen, bevor man die Wärmeübergabestationen einbaue und auf Stadtwärme umstelle.

    ANDREAS SCHÖBERL

    FAKTEN

    Der weitere Ausbau der Stadtwärme Leoben nach Göss könnte schon heuer im Frühjahr an den Start gehen.

    Ein entsprechender Antrag wird in der kommenden Sitzung des Leobener Gemeinderates eingebracht werden.

    Vier Megawatt Leistung würden zu den bereits vorhandenen 25 Megawatt dazukommen.

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