Hage und Surac, zwei fast echte Leobener
Volker Hage und Domagoj Surac verlängerten ihre Verträge beim HLA-Ligisten um zwei Jahre.
HANDBALL. Leobens Handball-Fans wird es freuen: Zwei Verträge (vorerst für zwei Jahre) sind bei der steirischen Nummer eins bereits unter Dach und Fach. Der erste betrifft Cheftrainer Volker Hage, der zweite den vielleicht besten Kreisspieler Österreichs: Domagoj Surac.
Wobei es bei Surac höchste Eisenbahn war, wie man hört. Der Kroate wurde heiß umworben, selbst Bregenz und Krems wollten den 27-Jährigen haben. Warum er in Leoben bleibt? "Es gefällt mir hier, der Trainer bleibt ebenfalls, und ich sehe noch großes Potenzial in der Mannschaft", sagt Surac. Hages Beweggründe hören sich bis auf das Trainer-Argument ähnlich an. Für zusätzliche Motivation sorgt die Tatsache, dass auch seine Gattin und seine zwei Kinder zukünftig in Leoben wohnen werden. Wo er mit Leoben hin will, stellt er ebenfalls klar: "Unter die Top-sechs-Teams in Österreich." Dass es dazu neben eines erfolgreichen Aufstiegs-Play-offs noch einiger struktureller Veränderungen bedarf, hat Hage ja schon vor Monaten klargestellt, als er Trainings-, Regenerations- und Therapie-Möglichkeiten bekrittelte. Diesbezüglich sei alles auf Schiene, erklärte er gestern.
Zum Team: An vier nicht näher genannten Wunschspielern ist man dran. Läuft alles glatt, soll mit einem davon noch in dieser Woche alles fixiert werden. Bei Spyros Balomenos hat Hage ebenfalls ein gutes Gefühl: "Wir wollen ihn halten, müssen aber noch einige Details klären." Bei jenen Spielern, bei denen die Verträge auslaufen, will Hage schauen, ob sie bleiben wollen. "Und wer sich im Play-off so reinhaut, dass er sich anbietet. Selbstläufer gibt es keine", stellt er klar. Schön für die Betroffenen: Beim Cup-Viertelfinale am Freitag in Schwaz gibt es eine ideale Möglichkeit, sich zu beweisen. ALOIS LEITENBAUER








