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Zuletzt aktualisiert: 13.12.2011 um 20:20 UhrKommentare

Mobilität: Jugend soll mitbestimmen

Der Landesvorsitzender sozialistischen Jugend Max Lercher präsentierte ein gesamtsteirisches Jugendmobilitätskonzept. Auch im Bezirk Leoben soll es umgesetzt werden.

Für eine maßgeschneiderte Mobilität: Max Lercher, Helga Ahrer, Olivia Mühlbacher und Anton Lang (von links)

Foto © WalentaFür eine maßgeschneiderte Mobilität: Max Lercher, Helga Ahrer, Olivia Mühlbacher und Anton Lang (von links)

Max Lercher, Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend, präsentierte in Leoben erstmals das neue gesamtsteirische Jugendmobilitätskonzept. Dieses soll aber nicht überall in der Steiermark gleich aussehen, sondern auf die Bedürfnisse der jeweiligen Region zugeschnitten sein, wie Lercher betonte.

Er nahm auch Bezug auf frühere Bemühungen im Bezirk Leoben, die es vor allem für den Hin- und Heimtransport zu Discos bereits gegeben hat. "Das hat alles nicht so funktioniert, wie man sich das gewünscht hat. Und zwar deshalb, weil so ein Prozess eine gewisse Anlaufzeit braucht, damit er funktionieren kann", ist Lercher überzeugt. Diese Anlaufphase müsse etwa ein Jahr betragen. Außerdem sei es ganz wichtig, die jungen Leute selbst mitreden zu lassen, was für sie das beste Verkehrsmittel sei. Ob Jugendtaxi, Disco- oder Rufbus.

Olivia Mühlbacher, SJ-Bezirksvorsitzende, meinte, dass der Bedarf der Jugendlichen bezüglich Mobilität im Bezirk sehr groß sei. "Dass nun steiermarkweit ein Konzept umgesetzt wird, ist eine großartige Idee", so Mühlbacher und weiter: "Wir wollen zuerst in Form einer Umfrage unter Leobener Jugendlichen eruieren, was ihnen passt, und was hier am besten geeignet ist", erklärt Mühlbacher. Anschließend werde man mit den jungen Leuten in Diskussion treten und erst danach an politisch Verantwortliche herantreten, um geeignete Maßnahmen umzusetzen. Lercher ist überzeugt, dass die Mobilitätsfrage eine der wichtigsten bei Jugendlichen ist, nicht nur beim abendlichen Ausgehen.

Sicherheit

Anton Lang, SP-Bezirksparteiobmann, führte auch den Sicherheitsaspekt nach dem Besuch von Discos und Lokalen ins Treffen, den man nicht außer Acht lassen dürfe. "Ich wünsche mir, dass alle Gemeinden bei diesem Mobilitätskonzept mittun, aber auch die Discobesitzer", so Lang. Helga Ahrer, SP-Landtagsabgeordnete und Verkehrssprecherin, versprach, das Jugendmobilitätskonzept zu unterstützen. "Wir möchten auch den Eltern schlaflose Nächte ersparen und alle mit ins Boot holen. Auch in Eisenerz", betonte Ahrer.

Der Startschuss für die Umfrage unter Jugendlichen soll in zwei bis drei Monaten erfolgen.

ANDREA WALENTA

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