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    Zuletzt aktualisiert: 18.10.2011 um 23:26 UhrKommentare

    Große Freude und (fast) keine Enttäuschung

    Nach dem Warnstreik am Freitag und den nun doch erfolgreichen Kollektivvertragsverhandlungen ist die Stimmung unter den Mitarbeitern der Voestalpine (VA) in Donawitz gut.

    Feierstimmung bei Voestalpine Donawitz-Mitarbeitern mit Betriebsratsvorsitzenden Josef Gritz (rechts)

    Foto © BIRNBAUM Feierstimmung bei Voestalpine Donawitz-Mitarbeitern mit Betriebsratsvorsitzenden Josef Gritz (rechts)

    Im Großen und Ganzen ist das ein Superabschluss. Seit 1991 der beste, den wir je bekommen haben", sagt Andreas Kurz, seit fünf Jahren Mitarbeiter der Voestalpine Schiene. Ein wenig Enttäuschung schwingt aber dennoch mit, denn "wenn man 5,5 Prozent fordert und dann 4,4 Prozent bekommt, denkt man zuerst, dass das nicht das Geforderte war. Man erwartet dann viel mehr", sagt er ehrlich.

    Der Eisenerzer Herbert Lerchbaum, seit 25 Jahren in Donawitz, ist froh über den Abschluss. "Das Pendeln zur Arbeit wird immer teurer. Ich habe mir aber gleich gedacht, dass es die geforderten 5,5 Prozent nicht werden. Ich war so optimistisch, dass es 4,5 Prozent werden", erklärt er.

    Josef Gritz, Zentralbetriebsratsobmann der Voestalpine Donawitz, nickt und erklärt: "Wir haben hart verhandelt. Das war der für alle gangbare Abschluss." Der Streik habe gezeigt, dass es noch gelebte Solidarität gebe. "Das haben viele nicht mehr geglaubt", meint Franz Jantscher, der seit 27 Jahren bei der Voestalpine Stahl arbeitet. "Ich finde den Abschluss mehr als gut. Vor allem, weil es diesmal gelungen ist, gestaffelte Erhöhungen zu erreichen", ist er überzeugt und lobt die Gewerkschaft: "Ohne unsere Betriebsräte hätten wir das alles nicht geschafft."

    Komisches Gefühl

    Für Helmut Brugger, 35 Dienstjahre bei der VA Stahl, freut sich über das Ergebnis: "Wenn uns das vorher jemand gesagt hätte, dass wir mehr als vier Prozent bekommen, hätten wir sofort unterschrieben." Das hat auch Mario Habacher, seit 2002 bei der VA Stahl, so empfunden. Der Streik selbst habe bei ihm "ein komisches Gefühl" verursacht, aber alle haben zusammengehalten.

    Gregor Reiter ist erst seit drei Monaten bei der Voestalpine Stahl. "Die Zusammenarbeit beim Streik war super. Es war aber gut, dass man sich geeinigt hat, denn wir wollen ja alle den Betrieb nicht schädigen", sagt er. Für ihn als Familienvater sei der Abschluss und der damit verbundene höhere Lohn sehr positiv.

    Bernhard Rothleitner, Betriebsrat am Erzberg, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. "Die Stimmung am Erzberg ist gut, die Mitarbeiter freuen sich vor allem über die gestaffelte Lohnerhöhung und dass die Karenzzeiten angehoben wurden."

    JOHANNA BIRNBAUM

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