Steirer hortete nicht bezahlte Musikinstrumente
33-jähriger Obersteirer hatte die Instrumente samt Zubehör im Gesamtwert von knapp 17.000 Euro in Betrugsabsicht von Musikhäusern und Instrumentenbauern erworben. Der Mann wurde festgenommen.

Foto © Eder/Sujet
Mitte August 2011 wurde ein 33-jähriger Obersteirer wegen Verbüßung einer zehnwöchigen Freiheitsstrafe festgenommen und in die Justizanstalt Leoben überstellt. Drei Tage später teilte seine Mutter den Beamten der Polizei St. Lamprecht mit, dass ihr Sohn zahlreiche Blasinstrumente unbekannter Herkunft in ihrem Keller gelagert hätte. Eine Überprüfung und eine Einvernahme des Beschuldigten ergaben, dass der 33-Jährige die Musikinstrumente samt Zubehör im Gesamtwert von knapp 17.000 Euro in Betrugsabsicht erworben hatte.
Illegale Geldbehebungen
Die Instrumente hatte der 33-Jährige von Musikhäusern und Instrumentenbauern in der Steiermark, Oberösterreich und Kärnten erhalten. Musikinstrumente und Zubehör im Gesamtwert von 7000 Euro konnten den Geschädigten bereits rückerstattet werden. Die ermittelenden Beamten gehen aber davon aus, dass sich der Gesamtschaden von derzeit knapp 32.000 Euro noch erhöhen könnte, da sicher noch nicht alle Geschädigten eine Anzeige erstattet haben. Zudem stellte sich im Zuge der Ermittlungen heraus, dass er durch illegale Geldbehebungen zu Lasten seiner Lebensgefährtin einen Schaden von 15.000 Euro verursacht hatte.








