Chile ehrte Lebensretter in Leoben
Die Regierung Chiles zeichnete in Leoben Peter Laschober, Johannes Pemberger und Heinrich Tilz von der Firma Östu-Stettin für ihren Beitrag an der Rettung der 33 Bergleute in Chile aus.

Foto © APDie Österreicher bei ihrer Rückkehr: Heinrich Tilz, Johannes Pemberger und Peter Laschober (v.l.)
Ihr Einsatz war höchst erfolgreich: Die Regierung Chiles beschloss, jene drei österreichischen Fachleute, die an der Rettungsaktion der chilenischen Bergleute teilnahmen, die in der San José-Mine im Norden des Landes verschüttet worden waren, auszuzeichnen.
Alfredo A. Labbé, Chiles Botschafter, ehrte im Leobener Rathaus die drei Mitarbeiter der Firma Östu-Stettin: Peter Laschober, Johannes Pemberger und Heinrich Tilz.
"Österreich ist uns zur Hilfe gekommen, und dieses Zeichen der Menschlichkeit wurde in den drei hervorragenden Fachleuten personifiziert, die ich mit großer Ehre im Namen Chiles auszeichnen darf", betonte Labbé. Ihr technischer Beitrag sei notwendig gewesen, um die von Ungewissheit erfüllte Rettungsoperation durchzuführen, die durch Erfindungsgabe und tadellose Durchführung erstaunt habe.
Rettungskapsel
Die Firma Östu-Stettin stellte die Schachtförderanlage bereit, mit der die Bergleute aus 622 Metern Tiefe mit einer Rettungskapsel geborgen wurden. Die Windenfahrer bedienten die Anlage, die an einem 24-Millimeter-Stahlseil bis zu sechs Tonnen Gewicht durch bis zu 1000 Meter lange Vertikalschächte transportieren kann. "Leoben ist stolz darauf, dass die Mitarbeiter von Östu-Stettin zur Rettung der 33 chilenischen Bergleute beitragen konnten. Es macht uns stolz, dass die Ehrung durch den chilenischen Botschafter in Leoben, der historischen Bergstadt, durchgeführt wurde", so Bürgermeister Matthias Konrad.








