Haftstrafen nach Attacke in Leobener Laufhaus
Jene drei Männer, die im Juli die Kunden eines Bordellbetriebes attackiert und teils schwer verletzt haben, wurden am Mittwoch vor Gericht verurteilt. Der Erstangeklagte erhielt 24 Monate, davon acht unbedingt. Der Zweitangeklagte bekam fünf Jahre unbedingt, der Drittangeklagte sechseinhalb Jahre unbedingt.

Foto © SCHÖBERL Drei junge Männer saßen wegen Raubes in Leoben vor Gericht
Drei 21-jährige Männer - ein Leobener und zwei russische Staatsbürger - saßen am Mittwoch am Landesgericht Leoben auf der Anklagebank. Sie sollen im Juli in einem Laufhaus in Leoben zwei Grundwehrdiener, die ihr Abrüsten feierten, ausgeraubt und dabei einen der beiden schwer verletzt haben. Dieser erlitt einen Jochbeinbruch und eine Gehirnerschütterung. Schon zuvor sollen sie versucht haben, zwei weiteren Kunden des Bordellbetriebs die Geldtasche zu entwenden, was allerdings misslang. Raub und versuchten Raub wirft Staatsanwalt Walter Plöbst allen drei Angeklagten vor. Bei einem der beiden Russen sind auch Körperverletzung und schwere Nötigung mit angeklagt.
Während der Erstangeklagte auf nicht schuldig plädiert, bekennt sich der Zweitangeklagte mit kleinen Abstrichen und der dritte des Trios vollinhaltlich schuldig. "Wahrscheinlich ist uns das Geld ausgegangen", meint einer der jungen Männer.
Am Abend gab es das Urteil: Der Erstangeklagte erhielt 24 Monate, davon acht unbedingt. Der Zweitangeklagte bekam fünf Jahre unbedingt, der Drittangeklagte sechseinhalb Jahre unbedingt. Alle drei nahmen die Urteile an. Die Urteile sind bereits rechtskräftig.








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