"Erfüllung, jemandem helfen zu können"
Erhard Zorko aus Leoben ist seit 54 Jahren ehrenamtliches Mitglied des Roten Kreuzes.
Das "innere Wohlgefühl und die Erfüllung, anderen Menschen helfen zu können" sind seit 54 Jahren Erhard Zorkos Motivation, ehrenamtlich beim Roten Kreuz Leoben mitzuhelfen.
"Ich war 17 Jahre alt, als mich ein damaliger Arbeitskollege in der Gösser Brauerei dazu veranlasste, zum Roten Kreuz zu gehen. Ich habe das genaue Datum meines ersten Arbeitstages noch im Kopf: Es war der 16. März 1957. Weil ich immer gerne geholfen habe, sind nun so viele Jahre daraus geworden", erzählt der pensionierte Postzusteller, der anfangs als Sanitäter und nach wie vor als Rettungsfahrer tätig ist. "Ich habe kilometermäßig bei weit mehr als 15.000 Ausfahrten sicher dreimal die Erde umrundet. Als ich beruflich tätig war, habe ich dienstags und freitags Dienst getan, seit meiner Pensionierung springe ich immer ein, wenn Not am Mann ist, das sind rund vier Tage pro Woche", erzählt der 70-jährige Familienvater, der sich ein Leben ohne die ehrenamtliche Tätigkeit, durch die er auch viermal zum Geburtshelfer im Rettungsauto wurde, nicht vorstellen kann. "Es ist für mich das Allerschönste, wenn ich sehe, dass ich durch meinen Einsatz Leben retten kann."
ASTRID HÖBENREICH
Features
FAKTEN
Erhard Zorko, 70, Leoben.
Brauereimitarbeiter, zuletzt Postzusteller.
Verheiratet, drei Kinder.
Hobbys: Radfahren, Reisen sowie auch seine Wochendhütte.







