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    Zuletzt aktualisiert: 31.08.2011 um 20:17 UhrKommentare

    Almwirtschaft bleibt im Bezirk stabil

    Auch im Bezirk Leoben kommt der Almwirtschaft in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Bedeutung zu. In den vergangenen zehn Jahren ist die Almwirtschaft stabil geblieben.

    Foto © Gernot Eder

    Lange dauert es nicht mehr, dann ist die "Sommerfrische" für das Vieh auf den heimischen Almen wieder Vergangenheit. Im Bezirk Leoben gibt es 96 Almen mit einer Gesamtfläche von etwa 2800 Hektar Weidefläche, die von 3000 Tieren abgegrast wird. Zum Großteil ist es Rindvieh, das den Sommer auf den Almen verbringt. "Die Anzahl der Pferde ist im Bezirk gering. In der Steiermark sind es etwa nur 1000", erklärt Robert Hafellner, Obmann der Bauernkammer Leoben.

    Im Bezirk sei die Zahl der Tiere, die aufgetrieben werden, nicht viel kleiner geworden. "Die Almwirtschaft ist bei uns als stabil zu bezeichnen", so Hafellner. Es gebe allerdings einen leichten Rückgang an Almflächen von 3,5 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Zurückzuführen sei dieser auf den Bewuchs. Es werde auch nicht jede Weidefläche als Alm eingestuft.

    Den Almen komme auf drei Ebenen eine große Bedeutung zu: der ökonomischen, der ökologischen und der sozialen. "Ökonomisch wichtig sind die Almen vor allem für die Milch- und Fleischproduktion, aber sie sind auch eine Entlastung für die Futterflächen im Tal, die den Sommer über geschont werden. Auch was die Gesundheit der Tiere anlangt, ist die Almwirtschaft von Bedeutung, vor allem in der Zucht", so Hafellner.

    Erosionsschutz

    In Verbindung mit der Landwirtschaft profitiere auch die Jagd von den bewirtschafteten Almflächen. "Eine Jagd ohne Freiflächen ist nicht gut", erklärt Hafellner. Es sei sehr wichtig, die Almflächen zu pflegen und auch für die Viehhaltung zu nützen, denn die Rodung und Rekultivierung von einem Quadratmeter koste immerhin zwischen ein und zwei Euro. "Wir brauchen diese Flächen, denn aus ökologischer Sicht sind diese eine Kulturlandschaft mit der höchsten Artenvielfalt und erfüllen auch im Hinblick auf den Erosions- und Wasserschutz eine wichtige Rolle", betont der Bauernkammerobmann.

    Sozial gesehen haben Almen für die Freizeit, Naherholung und den Tourismus wichtige Funktionen. "Wenn kein Rind mehr aufgetrieben wird, und es keine bewirtschafteten Almhütten mehr gibt, ist der Anreiz zu wandern, viel kleiner", meint Hafellner und weiter: "Der Bestand der Almen ist auf Gedeih und Verderb der Rinderhaltung ausgeliefert."

    Almtypen

    15 Prozent der österreichischen Gesamtfläche fallen auf Almen, in der Steiermark sind es zehn Prozent. Man unterscheidet drei Arten: Bis 1300 Seehöhe spricht man von Niederalmen. "Diese sind bei uns im Bezirk überwiegend", meint Hafellner. Von 1300 bis 1700 Meter sind es Mittelalmen und ab 1700 Meter Hochalmen. Bewirtschaftet werden die Almen in der Steiermark von etwa 1000 Sennerinnen und Sennern, im Bezirk sind es 77. Positiv bezeichnet Hafellner den Trend, dass es wieder mehr junge Leute, etwa Studenten, gibt, die sich für die schwere Almarbeit interessieren. "Damit steigt auch die Wertschätzung für den ländlichen Raum."


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