Leobens neue Hünen haben große Ziele
Spyros Balomenos heißt das neue Zugpferd der Leobener Handballer. Wahrlich eine Größe.
HANDBALL. Leobens neues HLA-Team ist komplett. Kurzformel: zwei minus, plus drei. Marko Kogelnik und Andreas Dominikovic sind weg. Manuel Hechenblaiker (Schwaz), Domagoj Surac (CRO) und Spyros Balomenos (GRE) heißen die Neuerwerbungen. Wobei der Leobener Klubführung vor allem mit der Verpflichtung des Griechen ein wirklich großer Wurf gelungen ist.
Balomenos ist griechischer Nationalteamspieler, hatte bereits 130 Einsätze zu verzeichnen. Zuletzt glänzte der 32-Jährige in Norwegens 1. Liga mit 118 Feldtoren in 22 Spielen. Davor war der 1,95-Meter-Hüne mit 100 Kilo Lebendgewicht fünf Jahre in Deutschland tätig, bei Bundesligaklubs wie Melsungen, Balingen und Dormagen. Bei den Olympischen Spielen 2004 und bei der WM 2005 war er ebenfalls im Einsatz.
Der Vertrag des Griechen läuft vorerst für ein Jahr. Bescheiden klingen seine ersten Ansagen nicht: "Ich komme nach Leoben, um mit diesem Team den Weg nach vorne anzutreten, und will dass das ganze Team mitziehen." Leoben-Boss Claus Hödl sieht das auch so: "Wir sind finanziell an die Grenze des Machbaren gegangen, weil wir uns nach drei Jahren HLA weiter vorne platzieren wollen."
Die Aufgabe der Neuen umschreibt er mit "Beton in der Verteidigung". Das ist nicht zu hoch gegriffen. Hechenblaiker ist mit seinen 1,92 Metern der Kleinste der Neuzugänge. Dafür, dass auch die Kondition stimmt, sorgt bereits Coach Volker Hage. Derzeit gibt er bis zu drei Trainingseinheiten täglich vor. "Ein Verrückter", schmunzelt Leoben-Manager Turini. ALOIS LEITENBAUER









