Klassenerhalt ist fast amtlich
Der DSV erwartet Wels. Neuer Vorstand steht, Kindlinger geht.
REGIONALLIGA. "Zu 99 Prozent sind wir durch", sagt DSV Leoben-Boss Gabor Heinemann. Damit meint er den Regionalliga-Klassenerhalt. Sollte Leoben in den letzten beiden Partien auch nur einen Punkt einfahren, dann wäre die Geschichte sowieso amtlich. Heute gegen Wels, beim letzten Heimspiel der Saison, muss man allerdings ohne die gesperrten DSV-Torjäger Diego Rottensteiner und Rexhe Bytyci antreten. Bytyci bekam vom Strafsenat wegen Tätlichkeit und Schiedsrichterbeleidigung gleich vier Spiele aufgebrummt. Der DSV wird dagegen Berufung einlegen.
Eine Entscheidung der anderen Art fiel bereits gestern bei der Jahreshauptversammlung: Der neue DSV-Leoben-Vorstand steht. Neben Präsident Heinemann sind Harro Axel Thurner als Finanzvorstand und Kassier sowie Gernot Tändler als Schriftführer und Klubsprecher im Amt. Zudem wurde ein sechsköpfiger DSV-Beirat vorgestellt.
Manager Andreas Kindlinger wird den DSV übrigens mit Ende der Saison verlassen. "Ich wurde von Edi Lieber geholt, um die Konkurs-Geschichte zu bewältigen. Diese Mission ist erfüllt, die Baustelle ist zusammengeräumt. Ich werde mich beruflich einer neuen Herausforderung widmen." ALOIS LEITENBAUER







