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Zuletzt aktualisiert: 11.05.2011 um 20:16 UhrKommentare

Konzept für die Sanierung wird erarbeitet

Der Verein zur Rettung der Pfarrkirche St. Josef in Donawitz hat bisher 200 Mitglieder. Erste Arbeiten wurden erledigt, das große Sanierungskonzept soll bis zum Sommer stehen.

Donawitzer Pfarrkirche im Fokus: Maximilian Jäger, Thomas Hatzenbichler, Maximilian Tödtling, Wolfgang Frisch

Foto © SchöberlDonawitzer Pfarrkirche im Fokus: Maximilian Jäger, Thomas Hatzenbichler, Maximilian Tödtling, Wolfgang Frisch

Bei der Donawitzer Pfarrkirche St. Josef, die im Jahr 1954 ihrer Bestimmung übergeben wurde, herrscht an allen Ecken und Enden dringender Sanierungsbedarf. Um diese Sanierung auf Schiene zu setzen, gründeten Thomas Hatzenbichler, Leobens Vizebürgermeister Maximilian Jäger, Dechant Maximilian Tödtling, Wolfgang Frisch, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, und Pastoralassistentin Borka Simunic den Verein zur Rettung der Donawitzer Pfarrkirche.

"Der Verein hat sich gut entwickelt. Derzeit halten wir bei 200 Mitgliedern. Damit zeigen wir Präsenz und beweisen, dass die Donawitzer an der Sanierung ihrer Kirche sehr interessiert sind", meint Hatzenbichler, der als Vereinsobmann fungiert. Wobei neue Mitglieder jederzeit willkommen sind. Schwierig habe sich die Konstituierung eines Bauausschusses dargestellt, der das Sanierungskonzept ausarbeitet. "Das ist uns jetzt gelungen. Dem Ausschuss gehören Norbert Dirscher, Susanne Leitner-Böchzelt, Wolfgang Frisch, Wolfgang Vanovsek und Dechant Tödtling an", so Hatzenbichler. Bei der Gründung des Vereins im November 2009 lagen die geschätzten Kosten für die Sanierung bei 700.000 Euro. "Nach Schätzungen der Experten von der Diözese Graz-Seckau müssen wir davon ausgehen, dass sich das Ganze in einer Größenordnung von einer Million Euro bewegen wird." Auch mit dem Bundesdenkmalamt habe man Kontakt aufgenommen. "Bis zum Sommer wollen wir das Sanierungskonzept fertig ausgearbeitet haben." Dann könne man sich um die Finanzierung kümmern.

Erste Baumaßnahmen

Erste substanzielle Schäden am Zubau der Sakristei seien behoben worden: "Wir hatten massive Wasserschäden. Das Dach wurde neu gemacht, ein desolates Fenster getauscht und die Tür repariert." Dabei haben Firmen den Verein mit unentgeltlicher Arbeits- und Materialleistung unterstützt - die Firma Neuhold, Ziegler Glas, Siegfried Menhard von der Glaserei Windl, Firma Swietelsky und die Voestalpine.

ANDREAS SCHÖBERL

Kommentar

ANDREAS SCHÖBERLUnterstützung von ANDREAS SCHÖBERL

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Interessenten können via E-Mail thomas.hatzenbichler@unileoben.ac.at Kontakt aufnehmen.

Tel. 0676-74 58 950.

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