Prozess gegen Hans Linz beginnt am 23. März in Leoben
Der ehemalige DSV-Leoben-Präsident Hans Linz muss sich wegen betrügerischer Krida und Betrug verantworten. 13 Verhandlungstage bis Ende April wurden anberaumt.

Foto © GEPAHans Linz
Im Landesgericht Leoben muss sich ab 23. März der Ex-DSV-Leoben-Präsident Hans Linz verantworten. Ihm als ehemaliger Chefvermittler der AvW-Genußscheine und langjährigem AvW-Invest-Vorstand wird betrügerische Krida und schwerer gewerbsmäßiger Betrug zur Last gelegt. Seitens des Gerichts wurden zunächst 13 Verhandlungstage bis Ende April anberaumt.
Linz soll über mehr als zehn Jahre Kundengelder unrechtmäßig in bar angenommen und sich dadurch massiv bereichert haben. Einen Teil des Geldes hat er laut Staatsanwaltschaft in seinen Fußballverein DSV Leoben gesteckt. Von 1996 bis zum Zusammenbruch des AvW-Konglomerats im Oktober 2008 soll er als Vermittler Anleger um mehr als 30 Mio. Euro gebracht haben, so die Anklage. Der Beschuldigte hatte die Vorwürfe bisher stets bestritten. Anlegeranwalt Michael Bauer übte massive Kritik an der Anklageschrift, da seiner Meinung nach der Verbleib von 28 Mio. Euro nicht geklärt worden sei.







