Infrastruktur für die Forschung gestärkt
Montanuni Leoben bekam neue Forschungsaggregate im Wert von 3,8 Millionen Euro.
LEOBEN. Die Lehrstühle für Umformtechnik, Thermoprozesstechnik und Metallurgie wurden nun mit neuen Forschungsaggregaten im Gesamtwert von 3,8 Millionen Euro ausgestattet. Im Rahmen der Ausgliederung der Werkstoffgruppe des AIT Seibersdorf hat ein neues Aggregat zur Analyse thermomechanischer Prozesse an der Montanuniversität seine neue Heimat gefunden. "Mit diesem Aggregat können wir unser Innovationskonzept im Bereich physikalischer Umformsimulation wesentlich stärken", meint Bruno Buchmayr, Leiter des Lehrstuhls für Umformtechnik. Mit einem neuen Flashreaktor können am Lehrstuhl für Thermoprozesstechnik verschiedene wertvolle Rohstoffe aus staubförmigen Reststoffen zurückgewonnen werden. Es können aber auch neue Produkte hergestellt werden, die dann zum Beispiel in der Zementindustrie zum Einsatz kommen, was eine Reduktion des CO2-Ausstoßes in der Zementproduktion zur Folge hat. Einen Wirbelschichtreaktor besitzt nun der Lehrstuhl für Metallurgie. Das Aggregat dient zur Erforschung des Reduktionsverhaltens, also dem Abbau von Sauerstoff im Erz sowie zur Prozessoptimierung in der Eisen- und Stahlerzeugung.








