Kunststofftechnik neu formiert
Die sechs Lehrstühle in der Kunststofftechnik sind an der Montanuniversität Leoben nun als ein Department organisiert. Lob von europäischer Ebene gibt es für Kooperationen.
Um die Fachrichtung Kunststofftechnik künftig noch schlagkräftiger zu machen, wurden an der Montanuniversität Leoben die sechs Lehrstühle dieser Sparte organisatorisch in einem neuen Department zusammengefasst. Das sind die Lehrstühle für Chemie der Kunststoffe, Konstruieren in Kunst- und Verbundstoffen, Kunststoffverarbeitung, Spritzgießen von Kunststoffen, Verarbeitung von Verbundwerkstoffen, Werkstoffkunde und Prüfung der Kunststoffe.
Durch die neue organisatorische Struktur soll die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden. "Wir können Forschungspartnern aus der Industrie nun unsere Gesamtkompetenz im Kunststoffbereich sozusagen aus einem Guss anbieten", erklärt Professor Clemens Holzer, der das neue Department leitet. Jedenfalls seien noch mehr Effizienz und ein höherer Output in der Forschung zu erwarten.
Lob von der EU
Für bestehende Kooperationen der Montanuniversität mit der Wirtschaft gibt es Lob von der Europäischen Union: Bei der EU-Konferenz "Careers and Mobility of Researchers" in Brüssel präsentierte sich das Polymer Competence Center Leoben (PCCL). Dabei gab es höchstes Lob für das Leobener Best Practice-Beispiel als erfolgreiches Modell für die neue Forschungsstrategie der EU, die mehr Zusammenarbeit und Durchlässigkeit zwischen universitärer Forschung und Industrie vorsieht. Wissenschaftliche Partner des PCCL sind neben den Kunststoffinstituten der Montanuni die TU Graz und die Universität Linz. "Wir haben die Bestätigung bekommen, dass wir in der Kunststofftechnik und insgesamt an der Montanuni auf dem richtigen Weg ganz vorne sind", meint Wolfgang Kern, wissenschaftlicher Leiter des PCCL.








